Merkel und Scholz bei Trauerstaatsakt

Große Ehrung für Rita Süßmuth

Große Ehrung für Rita Süßmuth
Foto: Rita Süssmuth (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Berlin erwartet am Dienstag Spitzenpolitiker aus dem ganzen Land zum Trauerstaatsakt für die frühere Bundestagspräsidentin Rita Süßmuth. Altkanzler Angela Merkel und Olaf Scholz haben ihre Teilnahme zugesagt. Auch aktuelle und frühere Minister sowie Vertreter des Bundestages und der Länder werden erwartet, um der CDU-Politikerin die letzte Ehre zu erweisen.

Staatsakt im Bundestag

Ein würdiger Abschied für eine prägende politische Figur: Am Dienstag versammelt sich die politische Prominenz Deutschlands im Bundestag, um an den Trauerstaatsakt für Rita Süßmuth zu erinnern. Die frühere Bundestagspräsidentin, die von 1988 bis 1998 an der Spitze des Parlaments stand, wird von vielen Weggefährten und Nachfolgern geehrt.

Neben Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der den Staatsakt angeordnet hat, werden auch Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundestagspräsidentin Julia Klöckner erwartet. Beide werden Reden halten zur Ehrung der verstorbenen CDU-Politikerin.

Umfassende Teilnahme

Die Zusage von Altbundeskanzlerin Angela Merkel und Altkanzler Olaf Scholz unterstreicht die Bedeutung der Veranstaltung. Auch alle noch lebenden ehemaligen Bundestagspräsidenten wie Wolfgang Thierse, Norbert Lammert und Bärbel Bas haben ihre Teilnahme zugesagt. Sogar Sabine Bergmann-Pohl, Präsidentin der einzigen frei gewählten DDR-Volkskammer, wird anwesend sein.

Die Bundesregierung wird ebenfalls stark vertreten sein. Mit Ausnahme der aktuell in Mutterschutz befindlichen Bauministerin haben alle noch im Amt befindlichen Bundesminister ihre Teilnahme angemeldet. Ferner haben ehemalige Bundesminister wie Otto Schily, Annegret Kramp-Karrenbauer und Johanna Wanka ihre Kommen zugesagt.

Auch die Länderprominenz ist zahlreich vertreten. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner, die Ministerpräsidenten Manuela Schwesig und Dietmar Woidke sowie neun Landtagspräsidenten, darunter die bayerische Parlamentspräsidentin Ilse Aigner, werden im Bundestag erwartet.

Neben den politischen Würdenträgern werden auch Vertreter aus Kirche und Diplomatie teilnehmen. Der Apostolische Nuntius sowie Vertreter aus 19 Botschaften sind angemeldet. Auch Präsidenten wissenschaftlicher Institute wie des Robert-Koch-Instituts werden erwartet.