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Reiseverkehr erreicht Vor-Corona-Niveau von 2019

Fünfmal um die Erde: Die erschreckende Wahrheit über die Sommerstaus 2023

Foto: VRD – stock.adobe.com

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Die Sommerferien sind vorüber, und während viele von uns die Erinnerungen an sonnige Tage und laue Nächte pflegen, zeichnet der ADAC ein weniger idyllisches Bild der deutschen Autobahnen. Die neuesten Daten für den Sommer 2023 sind da, und sie sind alarmierend. Die Anzahl der Staus ist im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent gestiegen. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs.

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Die schiere Länge: Ein globales Ausmaß

Die Gesamtlänge der Staus in diesem Sommer betrug unglaubliche 217.003 Kilometer. Um das in Perspektive zu setzen: Das ist eine Strecke, die mehr als fünfmal um den Äquator der Erde reicht! Dieser Anstieg von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zeigt, dass die Reiselust der Deutschen trotz aller Widrigkeiten ungebrochen ist.

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Zeit ist Geld: Die versteckten Kosten der Staus

Die Wartezeiten auf den Autobahnen summierten sich auf mehr als zwölf Jahre. Das ist nicht nur eine beeindruckende, sondern auch eine beängstigende Zahl. Die verlorene Zeit hat nicht nur Auswirkungen auf die Nerven, sondern auch auf die Wirtschaft. Ein Anstieg von 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr deutet darauf hin, dass dringend Lösungen gefunden werden müssen.

Baustellen: Die ständigen Begleiter der Autofahrer

Ein weiterer Faktor, der zu den Staus beiträgt, ist die Zunahme der Baustellen. Während im Sommer 2022 durchschnittlich 800 Baustellen eingerichtet waren, waren es in diesem Sommer 1.000. Das ist ein Anstieg von 25 Prozent, der die bereits angespannte Situation auf den Straßen weiter verschärft.

Hochsaison für Staus: Das staureichste Wochenende

Das Wochenende vom 28. bis 30. Juli war ein wahrer Albtraum für jeden Autofahrer. An diesen Tagen waren alle Bundesländer gleichzeitig in den Sommerferien, was zu 4.176 Staus mit einer Gesamtlänge von fast 9.000 Kilometern führte. Die Gesamtdauer dieser Staus betrug etwa ein halbes Jahr – ein Wochenende, das man so schnell nicht vergessen wird.

Reiseziele: Deutschland bleibt unangefochten

Trotz der Verkehrsprobleme bleibt Deutschland das Top-Reiseziel für Autourlauber. Mit einem Anteil von 242 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum führt es die Liste an. Auch europäische Destinationen wie Italien und Kroatien verzeichnen Zuwächse, obwohl sie hinter den prozentualen Werten des Vorjahres zurückbleiben.

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Ein Sommer zum Umdenken

Der Sommer 2023 wird in die Geschichte eingehen – allerdings nicht als der Sommer der Liebe, sondern als der „Sommer der Staus“. Die Daten des ADAC sind ein Weckruf für alle, die glauben, dass die Verkehrsprobleme von selbst verschwinden werden. Es ist an der Zeit, innovative Lösungen zu finden, um den Verkehr flüssiger zu gestalten und die Lebensqualität für alle zu verbessern.

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