Finanzierung als Knackpunkt
Derzeit scheitert der Einstieg in Freiwilligendienste für viele junge Menschen am zu geringen Taschengeld. Dies macht die Dienste für sie schlicht unbezahlbar, wie Nadja Saborowski vom DRK kritisiert. Sie sprach mit der „Rheinischen Post“ über die Dringlichkeit einer besseren finanziellen Ausstattung.
Für Organisationen wie das DRK sei eine stabile, über mehrere Jahre gesicherte Finanzierung unerlässlich. Das schaffe Verlässlichkeit nicht nur für die Träger selbst, sondern auch für die Angestellten und die Einrichtungen, die auf dieses Engagement angewiesen sind.
Notwendigkeit für Gesellschaft
Die Ankündigung von Bundesbildungs- und Familienministerin Karin Prien (CDU), noch in diesem Jahr einen Gesetzentwurf vorzulegen, wird vom Roten Kreuz begrüßt. Saborowski betont die Notwendigkeit einer starken zivilen Alternative zum Wehrdienst, um das gesellschaftliche Engagement zu stärken und die Gesellschaft resilienter zu machen.
Ob die Reformen tatsächlich zu einem Fortschritt führen, werde jedoch von der konkreten Ausgestaltung der kommenden Gesetze abhängen. Die Hoffnungen des DRK ruhen auf Maßnahmen, die den Freiwilligendienst attraktiver und zugänglicher machen.


