Blick auf die Indizes
Zum Handelsende in New York schloss der Dow Jones mit einem leichten Plus von 0,1 Prozent. Auch der breiter gefasste S&P 500 verzeichnete ein zartes Plus von 0,1 Prozent. Deutlich anders sah es hingegen für die Technologiebörse Nasdaq aus, wo der Nasdaq 100 0,1 Prozent an Wert verlor.
KI als Spielverderber?
Die Nervosität im Hinblick auf die rasanten Fortschritte im Bereich der „Künstlichen Intelligenz“ prägt weiterhin die Stimmung an den internationalen Finanzmärkten. War die Sorge anfangs noch, dass die Euphorie über Sprachmodelle zu einer Blasenbildung führen könnte, so verschiebt sich die Befürchtung nun auf ein Szenario, in dem KI tatsächlich erfolgreich ist. Besonders Programmierer und Softwareentwickler könnten hierdurch bald Konkurrenz bekommen, was wiederum die von diesem Sektor abhängigen Unternehmen empfindlich treffen könnte.
Blick nach Europa und auf Rohstoffe
Der Euro zeigte sich am Dienstagabend wenig verändert. Ein Euro kostete 1,1852 US-Dollar. Deutlich stärker unter Druck gerieten die Edelmetalle: Der Goldpreis gab kräftig nach und notierte am Abend bei 4.880 US-Dollar je Feinunze, ein Minus von 2,3 Prozent. Auch der Ölpreis sank spürbar. Ein Fass der Nordseesorte Brent verbilligte sich bis zum späten Abend um 1,9 Prozent auf 67,34 US-Dollar.


