Öl, Gold geben nach

US-Börsen pendeln – KI-Sorgen belasten weiter

Foto: Wallstreet in New York, via dts Nachrichtenagentur

Am Dienstag zeigten sich die US-Börsen zum Handelsende in New York uneinheitlich. Während der Dow leicht zulegen konnte, verzeichnete die Technologiebörse Nasdaq leichte Verluste. Die Ängste vor den Auswirkungen künstlicher Intelligenz blieben ein dominierendes Thema, mit neuen Befürchtungen über potentielle Arbeitsplatzverluste in zukunftsträchtigen Branchen.

Gemischtes Bild an der Wall Street

Der Dow Jones schloss am Dienstag mit einem kleinen Plus von 0,1 Prozent bei 49.533 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 bewegte sich ebenfalls im positiven Terrains, während die Nasdaq leichte Abgaben verzeichnete.

KI: Von Hoffnungsschimmern zu Existenzängsten

Die Debatte um die Folgen von Künstlicher Intelligenz beherrschte die Märkte auch am Dienstag. Lange Zeit standen vor allem Bedenken im Raum, ob Anbieter von Sprachmodellen ihre hohen Erwartungen an mehr Produktivität erfüllen können. Mittlerweile verschiebt sich der Fokus auf ein Szenario, in dem KI tatsächlich erfolgreich ist – mit potenziell drastischen Folgen für Programmierer und Softwareentwickler, deren Arbeitsplätze durch intelligente Systeme ersetzt werden könnten. Dies wirft auch Schatten auf Unternehmen, die stark von diesem Sektor abhängig sind.

Euro stabil – Rohstoffe im Rückwärtsgang

Der Euro pendelte am Abend kaum verändert zum US-Dollar. Eine Feinunze Gold verbilligte sich um 2,3 Prozent auf 4.880 US-Dollar. Auch der Ölpreis sank deutlich: Ein Fass der Nordseesorte Brent kostete am Abend knapp 67,34 US-Dollar, ein Rückgang um 1,9 Prozent.