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Stau-Alarm 2023

Der Sommer der Super-Staus: Baden-Württemberg im Griff des Verkehrschaos

Foto: VRD – stock.adobe.com

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In den Sommerferien 2023 erlebte Baden-Württemberg ein Verkehrschaos, das selbst erfahrene Autofahrer ins Schwitzen brachte. Der ADAC hat die Zahlen veröffentlicht, und sie sind nichts für schwache Nerven. Was steckt hinter dem Anstieg der Staus, und welche Autobahnen sollten Sie im nächsten Sommer meiden? Wir haben die Antworten.

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Rekordverdächtige Zahlen: Ein Sommer zum Vergessen

Die Sommerferien 2023 werden in die Geschichte eingehen, allerdings aus den falschen Gründen. Fast 13.000 Kilometer Stau und rund 6.000 Stunden Wartedauer wurden registriert. Das ist eine Steigerung von 423 Stunden und fast 1.100 Kilometern im Vergleich zum Vorjahr. Ein Sommer zum Vergessen, zumindest wenn man auf den Autobahnen Baden-Württembergs unterwegs war.

Die Hauptverdächtigen: Autos und Baustellen

Die Gründe für das Verkehrschaos sind vielfältig, doch zwei Faktoren stechen heraus: die Zunahme des Autoverkehrs und die steigende Anzahl von Baustellen. Im Durchschnitt gab es 79 Baustellen auf den Autobahnen des Bundeslandes, sechs mehr als im Vorjahr. „Mehr Autos und mehr Baustellen bedeuten mehr Stau“, fasst es Holger Bach, Abteilungsleiter Verkehr und Umwelt beim ADAC Württemberg, treffend zusammen.

Stau-Hotspots: Wo Sie im nächsten Sommer nicht fahren wollen

Die A8 und die A5 waren die unangefochtenen Spitzenreiter in Sachen Stau. Auf diesen Autobahnen verbrachten die Menschen jeweils rund 1.800 Stunden im Stillstand. Ein Rekord, der für sich spricht und den man im nächsten Sommer sicherlich nicht brechen möchte.

Längste Staus während der Sommerferien in Baden-Württemberg

  1. Samstag, 12. August: 25 km auf der A7 zwischen Memmingen-Süd und Dreieck Hittistetten
  2. Sonntag, 6. August: 22 km auf der A7 zwischen Langenau und Woringen
  3. Freitag, 4. August: 20 km auf der A7 zwischen Aalen/Westhausen und Uffenheim-Langensteinach

Der schlimmste Tag: Ein Albtraum auf Rädern

Der 28. Juli war der Tag, an dem die Nerven der Autofahrer am meisten strapaziert wurden. An diesem Tag wurden 266 Stunden Stau und eine Gesamtlänge von 552 Kilometern registriert. Ein Albtraum auf Rädern, der sich im nächsten Jahr hoffentlich nicht wiederholt.

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Was das für den nächsten Urlaub bedeutet

Die Zahlen sind ein Weckruf. Wer im nächsten Sommer nicht wieder im Stau stehen möchte, sollte jetzt schon Alternativen in Betracht ziehen. Ob Zug, Fahrrad oder Fernbus, die Möglichkeiten sind vielfältig. Doch eines ist sicher: Wer nicht plant, plant den Stau.

In diesem Sinne: Ein vorausschauender Blick auf die Verkehrsprognosen kann im nächsten Sommer den Unterschied zwischen einem erholsamen Urlaub und einem stressigen Stau-Marathon ausmachen. Planen Sie klug, fahren Sie sicher!

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