KI-Welle erfasst Finanzmärkte
Der Handelstag begann am Freitag verhalten und die Kaufzurückhaltung der Anleger war spürbar. Dies beobachten Marktanalysten bereits seit der Eröffnung.
Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets, erklärt: „Die Investoren stellen sich vor dem nahenden Wochenende lieber an die Seitenlinien.“ Hauptgrund sei eine grassierende Angst vor potenziell starken Umwälzungen in den Sektoren Software, Finanzen und Logistik.
Disruptive Ansätze der Künstlichen Intelligenz setzen nicht nur Software-Aktien unter Druck. Auch viele Banken-, Finanz- und Logistikwerte sind betroffen. Investoren verkaufen derzeit lieber, um später die Auswirkungen und das volle Ausmaß der Veränderungen abzuwarten.
Volatilität kehrt zurück
Zudem ist die Volatilität an den Finanzmärkten wieder gestiegen. Davon waren am Vortag bereits die Edelmetalle betroffen. Auch Aktien zeigen wieder größere Schwankungen, was den Trend hin zu Anleihen und sicheren Häfen verstärkt und somit Verkaufsdruck am Aktienmarkt erzeugt.
Der Euro gab am Freitagnachmittag leicht nach und kostete 1,1857 US-Dollar. Der Ölpreis der Nordseesorte Brent zog dagegen leicht an und lag gegen 12 Uhr bei 67,66 US-Dollar pro Fass.



