US-Inflationsrate sinkt
Im Januar 2024 sind die Preise in den Vereinigten Staaten um 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Das sind 0,3 Prozentpunkte weniger als noch im Dezember, als die Rate bei 2,7 Prozent verharrte. Die Zahlen teilte die US-Statistikbehörde am Freitag mit.
Innerhalb des Monats Januar kletterten die Konsumpreise um 0,2 Prozent. Für die Wirtschaft besonders interessant ist die sogenannte Kerninflation, die volatile Preise für Energie und Nahrungsmittel ausklammert. Diese lag im Januar bei 2,5 Prozent, leicht abgeschwächt von 2,6 Prozent im Dezember.
Ein wichtiger Faktor für die rückläufige Gesamtinflation ist die Entwicklung bei den Energiepreisen. Sie sanken im Jahresvergleich um 0,1 Prozent, nachdem es im Vormonat noch einen Zuwachs von 2,3 Prozent gab. Nahrungsmittel verteuerten sich zwar ebenfalls, aber mit 2,9 Prozent etwas weniger stark als im Dezember mit 3,1 Prozent.
Die Entwicklung der Inflation in den USA hat direkte Auswirkungen auf die Geldpolitik der US-Notenbank Fed. Hohe Zinsen, die oft als Reaktion auf steigende Inflation eingesetzt werden, können sich negativ auf die Börse und den Immobilienmarkt auswirken, da Sichteinlagen trotz niedriger Renditen eine attraktive Alternative bleiben.

