Huber fordert mehr Verteidigungs- und Wirtschaftsinvestitionen

CSU drängt auf starke transatlantische Bündnisse

CSU drängt auf starke transatlantische Bündnisse
Foto: Martin Huber (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

CSU-Generalsekretär Martin Huber betont die unverzichtbare Rolle des transatlantischen Verteidigungsbündnisses. Angesichts einer möglicherweise schmaler gewordenen "Brücke" zu den USA mahnt er zu verstärkten Investitionen in die eigene Verteidigungsfähigkeit und die europäische Wirtschaft. Ohne die USA sei auch künftig weder militärisch noch nachrichtendienstlich viel zu bewegen, so Huber.

Atlantikbrücke muss halten

Die transatlantische Verbindung ist für die CSU unverzichtbar. CSU-Generalsekretär Martin Huber sprach von einer Brücke, die „schmaler geworden, aber sie ist nach wie vor da und sie muss auch da sein“. Er räumte ein, dass die USA mit zwei Dritteln der Nato-Investitionen eine zentrale Säule des Bündnisses darstellen. „Es ist klar, dass es ohne die USA nicht gehe“, sagte Huber den Sendern RTL und ntv.

Vor diesem Hintergrund sei es unerlässlich, die eigene Verteidigungsfähigkeit zu stärken. Deutschland habe bereits mit der Bereichsausnahme den Weg für höhere Investitionen in die Bundeswehr und deren Ausrüstung geebnet. Deshalb sei ein ähnlicher Impuls in ganz Europa notwendig, um die eigene Verteidigung zu stärken.

Huber unterstrich, dass militärische Stärke nur durch entsprechende Investitionen aufgebaut werden könne. „Muskeln kann man nur spielen lassen, wenn man die Muskeln auch hat.“ In die eigene Stärke zu investieren, sei die Grundvoraussetzung, um „auf Augenhöhe“ mit internationalen Partnern verhandeln zu können. „Wir müssen in Europa aus unserem Dornröschenschlaf erwachen und Wirtschaft und Verteidigung ganz stark in den Mittelpunkt stellen“, forderte der CSU-Generalsekretär.