Transatlantisches Bündnis im Fokus

Merz trifft US-Außenminister Rubio bei Sicherheitskonferenz

Merz trifft US-Außenminister Rubio bei Sicherheitskonferenz
Foto: Friedrich Merz und Marco Rubio trafen sich am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz.

Bei der Münchner Sicherheitskonferenz bot sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) die Gelegenheit zu einem persönlichen Austausch mit dem US-Außenminister Marco Rubio. Das geplante einstündige Gespräch fand am Rande der Veranstaltung statt und unterstrich die Bedeutung des tiefen Vertrauens zwischen Amerika und Europa.

Appell für NATO-Einigkeit

Friedrich Merz nutzte seine Eröffnungsrede auf der Münchner Sicherheitskonferenz, um eindringlich für das transatlantische Verteidigungsbündnis zu werben. Eine starke NATO sei nicht nur für Europa unerlässlich, sondern auch für die USA selbst, betonte der Kanzler. „Wir Europäer wissen, wie kostbar das Vertrauen ist, auf dem die NATO gründet.“ In Zeiten globaler Machtverschiebungen sei es entscheidend, dass auch die USA auf dieses Fundament zählen könnten.

Der Kanzler rief dazu auf, die Bedeutung der Allianz nicht zu unterschätzen. „Selbst sie stoßen an die Grenzen der eigenen Macht, wenn sie im Alleingang unterwegs sind“, so Merz. Den strategischen Köpfen im Pentagon sei dieser Zusammenhang durchaus bewusst, fügte er hinzu.

Um seine Botschaft besonders nachdrücklich zu vermitteln, wiederholte Merz einen Teil seiner auf Deutsch gehaltenen Rede explizit auf Englisch. Diese direkte Ansprache signalisierte die Dringlichkeit seiner Botschaft an die amerikanische Seite.