Altkanzlerin weist Ambitionen zurück
Merkel bremst Spekulationen: Kein Interesse am Amt des Bundespräsidenten
Angela Merkel (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
Spekulationen über eine mögliche Kandidatur von Altbundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für das Amt des Bundespräsidenten im kommenden Jahr sind offenbar gegenstandslos. Aus Merkels Büro wurde eine entsprechende Sorge in der CDU als "abwegig" zurückgewiesen. Die nächste Bundesversammlung wird frühestens Anfang 2027 über die Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier entscheiden. Dabei wird auch immer wieder die Hoffnung auf die erste Frau im höchsten Staatsamt geäußert.
Keine Ambitionen auf das höchste Staatsamt
Spekulationen, die in der CDU die Runde machten, dass die Grünen Angela Merkel für das Amt des Bundespräsidenten ins Spiel bringen könnten, sind offenbar hinfällig. Eine Sprecherin aus dem Büro der Altkanzlerin wies entsprechende Berichte des „Tagesspiegel“ entschieden zurück: „Das ist abwegig.“ Damit erteilt Merkel den Ambitionen, sie in die Nachfolge von Frank-Walter Steinmeier einreihen zu wollen, eine klare Absage.
Nachfolge erst 2027
Die Bundesversammlung, das Gremium, das den Bundespräsidenten wählt, wird sich frühestens Anfang 2027 mit der Nachfolge des amtierenden Staatsoberhaupts befassen. Frank-Walter Steinmeiers Amtszeit endet dann. Nach derzeitigem Stand dürfte die Union die stärkste Kraft in der Bundesversammlung stellen.
Immer wieder gab es in der Vergangenheit Rufe nach einer Frau an der Spitze des Staates. Bislang hat noch kein Bundeskanzler nach seiner Amtszeit das Amt des Bundespräsidenten übernommen.
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