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Stumpp kritisiert BPB-Rückzug

CDU-Generalsekretärin Stumpp kritisiert BPB-Rückzug von X

Christina Stumpp (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Die stellvertretende CDU-Generalsekretärin Christina Stumpp äußert deutliche Kritik am Beschluss der Bundeszentrale für politische Bildung (BPB), sich von der Social-Media-Plattform X/Twitter zurückzuziehen. Sie bezeichnet die Entscheidung als nicht nachvollziehbar und kündigt eine Thematisierung im Kuratorium an.

Die stellvertretende CDU-Generalsekretärin Christina Stumpp hat den angekündigten Rückzug der Bundeszentrale für politische Bildung (BPB) von der Plattform X/Twitter scharf kritisiert. Stumpp, die zudem Vorsitzende des Kuratoriums der Bundeszentrale ist, bezeichnete die Entscheidung in einem Statement gegenüber dem Magazin Politico als „nicht nachvollziehbar“.

Nach Ansicht von Stumpp sollte die BPB das Ziel verfolgen, politische Bildung breit in der Gesellschaft zu verankern und dabei unterschiedlichste Zielgruppen zu erreichen. Sie betonte die Widersprüchlichkeit, einen etablierten Kanal mit zehntausenden Followern aufzugeben, während gleichzeitig Präsenzen auf kleineren Plattformen wie Mastodon und Bluesky bestehen bleiben. Der X-Account der BPB verzeichnete zuletzt rund 50.700 Follower.

Die CDU-Politikerin kündigte an, die Entscheidung über den X-Rückzug im Kuratorium der BPB zur Sprache zu bringen. Stumpp merkte an, dass demokratische Institutionen ihre Sichtbarkeit auch dort wahren sollten, wo gegebenenfalls Widerstände bestehen. Ein Rückzug in sogenannte „Wohlfühloasen“ würde nach ihrer Auffassung eine gesellschaftliche Silobildung fördern, der aktiv entgegengewirkt werden müsse.

Die BPB hatte am Montag über einen X-Post mitgeteilt, künftig keine neuen Inhalte mehr über ihren Account auf dieser Plattform zu veröffentlichen. Das Engagement auf anderen Plattformen wie Instagram, Facebook, Linkedin, Bluesky und Mastodon wird hingegen fortgesetzt.

(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)

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