Gefahr von Überflutungen, Aquaplaning und Erdrutschen im Südschwarzwald und am Hochrhein

Aktuelle Unwetterwarnung des DWD für Baden-Württemberg: Heftige Gewitter, Starkregen und Hagel drohen

BBlitze über Bad Dürrheim
Foto: Foto: insidebw.de / Tobias Baumann

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Montag, den 8. September 2025, eine amtliche Unwetterwarnung für Teile Baden-Württembergs herausgegeben. Besonders betroffen sind der Südschwarzwald sowie die Region am Hochrhein, wo sich am Mittag und Nachmittag schwere Gewitter entwickeln können.

Heftiger Starkregen und Hagel möglich

Nach Angaben des DWD treten kräftige Gewitter mit heftigem Starkregen, Hagel und stürmischen Böen auf. Innerhalb kurzer Zeit können bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. Dazu sind Windböen um 60 Kilometer pro Stunde möglich, die leichte Gegenstände durch die Luft wirbeln können. Auch Hagelschlag wird nicht ausgeschlossen.

Gefahr von Überflutungen und Erdrutschen

Die Folgen können erheblich sein: Überflutete Straßen und Unterführungen, vollgelaufene Keller sowie Aquaplaning auf den Autobahnen und Landstraßen gehören zu den wahrscheinlichsten Szenarien. In Hanglagen besteht zudem die Gefahr von Erdrutschen. Besonders gefährlich ist auch die Blitzgefahr, die im Freien akute Lebensgefahr bedeutet.

Empfehlungen des DWD

Der DWD rät dringend dazu, den Aufenthalt im Freien während der Gewitter zu vermeiden und Schutz in Gebäuden zu suchen. Lose Gegenstände im Außenbereich wie Gartenmöbel, Zelte oder Abdeckungen sollten gesichert werden. Zudem empfiehlt es sich, überflutungsgefährdete Bereiche wie Keller oder Unterführungen zu meiden. Auch im Straßenverkehr ist erhöhte Vorsicht geboten, da Sichtbehinderungen, Aquaplaning und blockierte Fahrbahnen durch Starkregen und Hagel zu gefährlichen Situationen führen können.

Weitere Regenfälle in der Nacht

Nach derzeitigem Stand ist die akute Warnung zunächst bis 13:30 Uhr gültig. Im weiteren Verlauf des Tages und in der kommenden Nacht zum Dienstag muss jedoch mit weiteren kräftigen Regenfällen gerechnet werden, besonders in Nordbaden und im Schwarzwald. Dort können innerhalb weniger Stunden 25 bis 50 Liter pro Quadratmeter fallen – teils begleitet von weiteren Gewittern.