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Politiker fordern Aufklärung.

Zweibrücken: Vorwürfe gegen Fallschirmjäger besorgt Politiker

Bundeswehr-Soldat (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Umgeworfene Bierbänke, laute Musik bis spät in die Nacht und ein Gefühl der Ungewissheit – so mancher Anwohner in Zweibrücken mag sich gefragt haben, was da auf dem Kasernengelände los ist. Nun kommen beunruhigende Berichte über mutmaßlich rassistische und sexistische Vorfälle bei Fallschirmjägern ans Licht, die landesweit für Aufsehen sorgen und Politiker alarmieren.

Vorfälle bei Fallschirmjägern

Berichte über rassistische, sexistische und extremistische Auswüchse bei Fallschirmjägern der Bundeswehr in Zweibrücken sorgten am Mittwoch für Erschütterung. Politiker verschiedener Parteien äußerten sich daraufhin alarmiert und forderten eine umgehende und lückenlose Aufklärung der Vorkommnisse. Das Vertrauen in die Truppe dürfe nicht beschädigt werden.

Ministerpräsident fordert Konsequenzen

Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) betonte gegenüber der „Bild“-Zeitung, dass Hetze, Rassismus und Sexismus keinen Platz in der Bundeswehr haben dürften. Jeder Soldat müsse sich sicher fühlen können, dass solches Verhalten nicht ungestraft bleibt und spürbare Konsequenzen hat. Es sei positiv, dass die Bundeswehr bei Fehlverhalten reagiere.

CDU fordert Aufklärung zum Schutz der Bundeswehr

Gordon Schnieder, CDU-Landesvorsitzender in Rheinland-Pfalz, bezeichnete die Zustände als „vollkommen inakzeptabel“. Die Vorwürfe gegen Teile des Fallschirmjägerregiments müssten umfassend untersucht werden, auch um das Ansehen der Bundeswehr in der Region zu wahren. Auch die familienpolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Anne König (CDU), mahnte ein hartes Durchgreifen an. „Ekelhafte Vorfälle dieser Art müssen mit aller Härte und Konsequenz verfolgt werden“, sagte sie und forderte, dass Täter aus der Bundeswehr entfernt werden.

Der verteidigungspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Thomas Erndl, sieht eine klare Aufgabe für alle Führungsebenen, appellierte aber auch an die Aufmerksamkeit des zuständigen Ministers.

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