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Schwere Trümmer und „Überschallknall“

Weltraumschrott über Baden-Württemberg: NINA-Warnung – Batterieteile der ISS könnten morgen Erde treffen

Der Roboterarm Canadarm2 setzt eine Frachtplattform mit alten Batterien von der Internationalen Raumstation (ISS) frei.
Foto: NASA

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Am Freitag, den 8. März, wird ein großes Objekt aus dem All in die Erdatmosphäre eintreten und könnte dabei in Baden-Württemberg zersplittern. Es handelt sich um eine 4 x 2 x 1,5 Meter große Plattform mit Batteriepaketen der Internationalen Raumstation ISS, die mit einer Masse von etwa 2.600 Kilogramm das größte und massivste Objekt ist, das jemals von der ISS abgeworfen wurde.

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Laut ersten Analysen des deutschen Weltraumlagezentrums könnten Teile dieses Batteriepakets den Wiedereintritt überstehen und die Erdoberfläche erreichen. Trotz mehrfacher Überflüge über Deutschland wird eine Gefährdung für das Land als statistisch unwahrscheinlich eingestuft.

Die Flugbahn des Batterie-Blocks:

  • Zeitfenster: Zwischen 16.47 Uhr und 19.50 Uhr am 8. März
  • Betroffene Regionen: Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
  • Mögliche Einschlagsorte: Großstädte Freiburg in Baden-Württemberg, Dortmund, Düsseldorf, Koblenz, Kassel, Leipzig, Dresden und Cottbus
Weltraumschrott über Baden-Württemberg: NINA-Warnung – Batterieteile der ISS könnten morgen Erde treffen flugbahn iss

Nina-Warn-App ausgelöst: Bundesamt für Katastrophenhilfe warnt vor Weltraumschrott der ISS

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gibt Hinweis auf ISS-Weltraumschrott Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat am Nachmittag des 7. März über die NINA-App eine Warnung herausgegeben. Von Freitag bis Samstagmittag könnten am Himmel auffällige Lichterscheinungen und möglicherweise ein hörbarer Überschallknall auftreten. Trotz dieser Phänomene bewertet das Amt das Risiko, dass Trümmerstücke den Boden erreichen, als „sehr gering“.

Lage im Blick

Das Weltraumlagezentrum in Uedem, das in Zusammenarbeit zwischen dem Bundesministerium der Verteidigung und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz betrieben wird, überwacht den erdnahen Weltraum und arbeitet Analysen zu bevorstehenden Wiedereintritten von Weltraumobjekten aus. Es kooperiert dabei auch mit internationalen Partnern. Sollten sich Hinweise ergeben, dass der Wiedereintritt eine Gefährdung für Deutschland darstellen könnte, werden entsprechende Krisenreaktionsmechanismen und Informationswege aktiviert, um auf die potenzielle Gefahr zu reagieren.

Sollte es zu einem Absturz von Teilen der Batterieplattform in Baden-Württemberg kommen, würden die bestehenden Krisenreaktionsmechanismen genutzt, um angemessen zu reagieren. Die Bevölkerung wird gebeten, auf Warnungen der Behörden zu achten und sich im Zweifelsfall in Sicherheit zu bringen.

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Mögliche Auswirkungen in Baden-Württemberg:

  • Leuchterscheinungen oder die Wahrnehmung eines Überschallknalls sind möglich, wenn die Batterieplattform in die Atmosphäre eintritt.
  • Trümmerteile könnten auf die Erde fallen und Personen oder Sachschäden verursachen.
  • Der Luftraum könnte im Bereich der Flugbahn der Batterieplattform gesperrt werden.

In den letzten Jahren hat die Anzahl der Wiedereintritte von Schrott und anderen Objekten aus dem Weltraum merklich zugenommen – ein Vorgang, der laut Ministerium „nichts Ungewöhnliches“ darstellt. Das Ministerium gab bekannt, dass es äußerst selten vorkommt, dass Trümmer von künstlichen Weltraumobjekten gefunden werden, und dass Schäden an Sachen oder Personen glücklicherweise statistisch sehr unwahrscheinlich sind.

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