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Ein Blick auf die Uhr und die Natur

Vorsicht auf den Straßen: Die Zeitumstellung erhöht die Gefahr von Wildunfällen

ADAC: Berufsverkehr und Nahrungssuche von Wildtieren fallen jetzt in die Dämmerung
Foto: benjaminnolte – stock.adobe.com

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Die Zeitumstellung ist nicht nur eine Herausforderung für den menschlichen Biorhythmus, sondern bringt auch eine erhöhte Gefahr für Wildunfälle mit sich. Seit die Uhren am 29. Oktober auf Winterzeit umgestellt wurden, wird es morgens früher hell und abends eine Stunde früher dunkel. Das hat zur Folge, dass die Hauptverkehrszeit nun in die Dämmerung fällt, genau dann, wenn viele Wildtiere auf Nahrungssuche gehen und Straßen überqueren.

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Tiere und ihre Gewohnheiten

Rehe, Wildschweine und Hirsche orientieren sich ausschließlich am Tageslicht. Das bedeutet, dass nach der Zeitumstellung nicht nur in der morgendlichen, sondern auch in der abendlichen Dämmerung mit dem Überqueren von Verkehrswegen durch Wildtiere zu rechnen ist.

Statistiken, die zum Nachdenken anregen

In Deutschland ereignet sich im Schnitt etwa alle zwei Minuten ein Zusammenstoß mit Wildtieren. Das sind laut Gesamtverband der Deutschen Versicherer insgesamt rund 265.000 Unfälle pro Jahr. Für die Tiere endet ein solcher Unfall meist tödlich, aber auch für die Verkehrsteilnehmer besteht ein Risiko. Im vergangenen Jahr gab es laut Statistischem Bundesamt rund 2.600 Verunglückte bei Wildunfällen.

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Wildunfall: Ab 80 km/h wird der Bremsweg gefährlich lang

Tipps für die Fahrt durch die Natur

Der ADAC empfiehlt, bei Fahrten durch Waldgebiete und Wiesen das Tempo zu drosseln und stets bremsbereit zu sein. Schon eine Reduzierung der Geschwindigkeit von 100 auf 80 km/h kann den Bremsweg um etwa 24 Meter verkürzen und somit einen Zusammenstoß vermeiden. Wenn ein Tier am Straßenrand auftaucht, sollte das Tempo reduziert oder sogar ganz abgebremst werden. Fernlicht ausschalten und stattdessen das Abblendlicht einschalten. Ein kurzes Hupen kann das Tier in der Regel verscheuchen.

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Was tun im Falle eines Unfalls?

Ist eine Kollision unvermeidbar, sollte eine Vollbremsung gemacht werden, dabei das Lenkrad festhalten und auf keinen Fall ein Ausweichmanöver riskieren. Nach einem Unfall ist es wichtig, die Warnblinkanlage einzuschalten, die Warnweste anzuziehen und die Unfallstelle abzusichern. Die Polizei sollte immer verständigt und der Wildschaden gemeldet werden. Für die Regulierung des Schadens kommt die Kasko- oder die Teilkaskoversicherung in Frage.

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