Entspannung nach US-Zugriff

Venezuela: Reisewarnung entschärft

Foto: Venezuela (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Das Auswärtige Amt lockert die Reisehinweise für Venezuela. Nach der Intervention US-amerikanischer Streitkräfte Anfang des Jahres hat sich die Sicherheitslage Berichten zufolge stabilisiert. Dennoch bleibt Vorsicht geboten.

Entschärfung der Reisehinweise

Das Auswärtige Amt hat die Reisewarnung für Venezuela deutlich zurückgenommen. Statt vor Reisen in das gesamte Land wird nun wieder nur vor dem Aufenthalt in spezifischen Regionen abgeraten.

Grenzgebiete unter Beobachtung

Betroffen von der Verschärfung sind die Bundesstaaten entlang der Grenzen zu Kolumbien, Brasilien und Guyana. Ausnahmen bildet die Stadt Maracaibo. In andere Landesteile und die besagte Stadt wird lediglich noch „abgeraten“.

Stabilisierung nach Intervention

Am 3. Januar hatten US-Streitkräfte Luftangriffe in Caracas und anderen Landesteilen durchgeführt. Der damalige Präsident Maduro wurde außer Landes gebracht. Seitdem sei die Sicherheitslage weitgehend stabil, heißt es aus dem Auswärtigen Amt.

Internationale Flüge wieder möglich

Einige internationale Fluggesellschaften haben ihren Flugbetrieb nach Venezuela wieder aufgenommen. Das Außenministerium warnt jedoch weiterhin vor aktiven und teils bewaffneten politisch orientierten Milizionären, den sogenannten „Colectivos“.