Klassiker legen Preise zu
Zum nahenden Valentinstag müssen Verliebte und Schenkende im Jahr 2025 spürbar höhere Preise für einige der beliebtesten Geschenke einplanen. Das Statistische Bundesamt (Destatis) meldete am Dienstag, dass insbesondere Pralinen teurer wurden. Gegenüber dem Vorjahr 2024 stiegen die Preise hier um beachtliche 17,8 Prozent.
Auch Schnittblumen, ein weiteres Herzstück des 14. Februars, sind nicht günstiger geworden. Die Kosten für Blumenaugenblicke erhöhten sich um 5,3 Prozent.
Restaurantbesuche ziehen an
Wer den romantischen Tag im Freien verbringen und kulinarisch verwöhnen lassen möchte, sah sich ebenfalls mit steigenden Ausgaben konfrontiert. Speisen und Getränke in Restaurants, Cafés und Bars kosteten 2025 im Vergleich zu 2024 durchschnittlich 3,6 Prozent mehr.
Zum Vergleich: Die allgemeine Inflation, gemessen an den Verbraucherpreisen, lag im selben Zeitraum bei 2,2 Prozent. Klassische Valentinstagsgeschenke entwickelten sich also inflationsgetrieben überdurchschnittlich stark im Preis.
Mittelfristiger Anstieg erstaunt
Ein Blick auf einen längeren Zeitraum offenbart eine noch deutlichere Preisentwicklung. Vergleicht man das Jahr 2025 mit dem Jahr 2020, so sind die Kosten für Pralinen um satte 41,7 Prozent gestiegen. Schnittblumen verteuerten sich um 38,2 Prozent.
Auch die Ausgaben für Speisen und Getränke in der Gastronomie sind seit 2020 erheblich geklettert: Hier beträgt die Preissteigerung 31,8 Prozent. Demgegenüber nahmen die Verbraucherpreise insgesamt in diesem Fünfjahreszeitraum um 21,9 Prozent zu.

