Öl und Gold stark im Minus

US-Börsen verhalten: KI-Sorgen belasten weiter

Foto: New Yorker Börse, Archivbild

Die New Yorker Börsen zeigten sich am Dienstag uneinheitlich. Während der Dow Jones leicht zulegte, gab es an der Nasdaq leichte Verluste. Die Stimmung wurde von anhaltenden Sorgen über die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf den Arbeitsmarkt und die Wirtschaft getrübt. Weiterhin sanken die Preise für Öl und Gold deutlich.

Gemischtes Bild an der Wall Street

Zum Handelsende in New York schloss der Dow Jones mit einem kleinen Plus von 0,1 Prozent bei 49.533 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 notierte ebenfalls 0,1 Prozent im Plus. Die Technologiebörse Nasdaq hingegen verzeichnete leichte Abgaben: Der Nasdaq 100 fiel um 0,1 Prozent auf rund 24.702 Punkte.

KI-Ängste bleiben bestimmendes Thema

Die Sorgen um die rasanten Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz prägten auch am Dienstag den Handel. Waren die Befürchtungen an den Märkten lange Zeit auf eine mögliche Blasenbildung fokussiert, bei der Sprachmodell-Anbieter ihre Produktivitätsversprechen nicht halten könnten, liegt der Fokus nun stärker auf einem Szenario, in dem KI tatsächlich erfolgreich ist. Insbesondere Programmierer und Softwareanbieter könnten hier durch KI-Systeme ersetzt werden, was spürbare Auswirkungen für abhängige Unternehmen hätte.

Euro stabil, Rohstoffe unter Druck

Der Euro zeigte sich am Abend kaum verändert und kostete 1,1852 US-Dollar. Deutlich unter Druck gerieten hingegen die Edelmetalle und Rohöl. Der Goldpreis fiel um 2,3 Prozent auf 4.880 US-Dollar pro Feinunze. Auch der Preis für Nordsee-Öl der Sorte Brent gab nach und sank um 1,9 Prozent auf 67,34 US-Dollar pro Fass.