Früher Paukenschlag
Ein Blitzstart für den BVB: Schon in der dritten Minute köpfte Serhou Guirassy nach einer präzisen Flanke von der rechten Seite zur 1:0-Führung ein. Dieser frühe Treffer gab dem deutschen Bundesligisten sichtlich Sicherheit, auch wenn Atalanta Bergamo nach rund 20 Minuten mutiger wurde und erste vielversprechende Angriffe startete, die jedoch im Abschluss zu ungenau blieben.
Gegenpressing zahlt sich aus
Die Dortmunder lauerten auf Ballgewinne und schnelle Umschaltmomente. Kurz vor der Halbzeitpause zahlte sich diese Strategie erneut aus. Maximilian Beier vollendete in der 42. Minute einen schnellen Gegenangriff nach Vorlage von Guirassy, der sich auf der linken Seite durchgesetzt hatte und den Ball flach vors Tor brachte. Aus kurzer Distanz schob Beier zum souveränen 2:0 ein.
Kovac-Elf kontrolliert das Spiel
Mit der komfortablen Zwei-Tore-Führung im Rücken kontrollierte die Mannschaft von Trainer Niko Kovac nach dem Seitenwechsel weitestgehend das Geschehen. Atalanta bemühte sich zwar um mehr Druck, fand gegen die kompakte Dortmunder Defensive jedoch kaum Lösungen. Mehrere Strafraumszenen blieben ohne Elfmeterentscheidung, und aufmerksame Abwehraktionen der Gastgeber verhinderten klare Gästemöglichkeiten.
Verwaltung des Vorsprungs
In der Schlussphase verwaltete der BVB den Vorsprung souverän. Trotz personeller Wechsel und vereinzelter Vorstöße der Italiener kamen diese nicht mehr entscheidend zum Abschluss. So stand am Ende ein verdienter 2:0-Erfolg für die Dortmunder zu Buche, die sich damit eine vielversprechende Ausgangsposition für das Rückspiel erarbeitet haben.
