Rote Zahlen am Wall Street

US-Börsen im Minus: Angst vor Krieg im Nahen Osten

Foto: Wallstreet in New York, via dts Nachrichtenagentur

Die wichtigsten US-Aktienindizes haben am Donnerstag nachgelassen. Anleger reagieren nervös auf die zunehmenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran. Militärische Vorbereitungen beider Seiten schüren die Sorge vor einer militärischen Eskalation im Nahen Osten, was sich auch auf die Edelmetall- und Ölpreise auswirkt.

Markt gibt nach

Der Dow Jones schloss 49.395 Punkte und damit 0,5 Prozent schwächer. Auch der breiter gefasste S&P 500 musste 0,3 Prozent abgeben. Die Technologiebörse Nasdaq verzeichnete mit dem Nasdaq 100 ebenfalls ein Minus von 0,4 Prozent.

Folgen einer Eskalation

Die Sorge vor einem militärischen Konflikt zwischen Washington und Teheran überschattete die Börsen. Berichte über eine massive Luftwaffen-Aufstockung der USA im Nahen Osten, wie seit der Invasion im Irak 2003 nicht mehr, trugen zur Verunsicherung bei.

Während die Bundeswehr Soldaten aus dem Nordirak abzieht, fordert der polnische Premierminister Donald Tusk seine Landsleute auf, den Iran umgehend zu verlassen. US-Präsident Donald Trump gibt sich derweil optimistisch bezüglich eines Deals mit Teheran.

Währungen und Rohstoffe im Fokus

Die europäische Gemeinschaftswährung rutschte leicht ab und kostete am Abend 1,1770 US-Dollar. Der Goldpreis hingegen profitierte von der unsicheren Lage und stieg um 0,5 Prozent auf 5.000 US-Dollar je Feinunze. Auch der Ölpreis verzeichnete einen deutlichen Anstieg: Ein Fass der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 2,3 Prozent auf 71,93 US-Dollar.