Dow & Co im roten Bereich
An der Wall Street ging es am Donnerstag bergab. Der Dow Jones schloss 49.395 Punkte und verbuchte damit einen Verlust von 0,5 Prozent gegenüber dem Vortag. Auch andere wichtige Indizes zeigten sich schwächer: Der breiter gefasste S&P 500 gab um 0,3 Prozent nach, während die Technologiebörse Nasdaq mit dem Nasdaq 100 0,4 Prozent einbüßte.
Fokus auf den Nahen Osten
Im Zentrum der Anlegeraufmerksamkeit standen die wachsenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran. Berichte über eine massive Verlegung von US-Luftstreitkräften im Nahen Osten, wie sie seit der Invasion im Irak 2003 nicht mehr gesehen wurde, schürten die Nervosität. Während die Bundeswehr Soldaten aus dem Nordirak abzieht, appellierte der polnische Premierminister an seine Bürger, den Iran unverzüglich zu verlassen. US-Präsident Donald Trump hingegen setzte auf eine schnelle diplomatische Lösung innerhalb von zehn bis 15 Tagen.
Euro schwächelt, Gold und Öl im Aufwind
Die europäische Gemeinschaftswährung gab am Abend leicht nach und kostete 1,1770 US-Dollar. Eine Feinunze Gold verteuerte sich hingegen um 0,5 Prozent auf 5.000 US-Dollar. Der Ölpreis legte unterdessen deutlich zu: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent verteuerte sich um 2,3 Prozent auf 71,93 US-Dollar.
