Irritation über Antragstitel
Die Chefin des CDU-Wirtschaftsflügels, Gitta Connemann, hat sich erstmals öffentlich zum Wirbel um den Antrag ihrer Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) zur Teilzeit geäußert. Der Titel „Kein Rechtsanspruch auf Lifestyle-Teilzeit“ hatte für deutliche Kritik gesorgt, insbesondere aus der Parteispitze.
„Überschrift hätte besser sein können“
Gegenüber dem „Tagesspiegel“ räumte Connemann nun ein: „Die Überschrift unseres Antrags hätte besser eine andere sein sollen.“ Die Formulierung habe die „echte Auseinandersetzung mit dem Thema Teilzeit ganz offensichtlich erschwert“. Dieses Ergebnis bedauere sie.
Appell an Vernunft
Gleichzeitig appellierte Connemann an Partei, Medien und Öffentlichkeit, in der Aufregung über einzelne Worte den Kern des Antrags nicht aus den Augen zu verlieren. Sie wünsche sich, „dass wir jenseits ritueller Empörung wieder lernen, ernsthaft über Reformvorschläge zu diskutieren“. Es gehe nicht um Personen oder die Partei, sondern um die „Reformfähigkeit Deutschlands“, betonte sie.
Überarbeitete Fassung empfohlen
Nach Informationen des „Tagesspiegels“ hat die Antragskommission der CDU eine überarbeitete Fassung der Teilzeit-Initiative dem Parteitag zur Zustimmung empfohlen.




