Alkoholeinfluss und Streit führen zu Brand
Im beschaulichen Sachsenheimer Ortsteil Hohenhaslach kam es am Mittwochabend (19. November 2025) zu einem Vorfall, der nun weitreichende Konsequenzen für einen 36-jährigen Mann hat. Dieser wurde am Donnerstag (20. November 2025) in Untersuchungshaft genommen, da er im dringenden Verdacht steht, eine schwere Brandstiftung begangen zu haben.
Die Ermittlungen ergaben, dass der Tatverdächtige zum Zeitpunkt des Geschehens erheblich alkoholisiert gewesen sein soll. Vorausgegangen war offenbar ein heftiger Streit mit seiner Lebensgefährtin in einer Wohnung in der Freudentaler Straße. Inmitten dieser Auseinandersetzung soll der Mann eine Matratze im Schlafzimmer in Brand gesetzt haben. Das Feuer griff schnell auf weitere Bestandteile der Wohnung über, darunter den Fensterrahmen, den Rollladenkasten und den Rahmen der Terrassentür.
Schnelles Eingreifen verhindert Katastrophe
Aufmerksame Anwohner wurden durch den Lärm aufmerksam, der aus der Wohnung drang. Der 36-Jährige soll lautstark randaliert, gegen Türen und Fenster geschlagen und das Inventar der Wohnung beschädigt haben. Sie alarmierten umgehend die Polizei. Als die Beamten eintrafen, fanden sie den Mann in der bereits stark verrauchten Wohnung vor und nahmen ihn vorläufig fest.
Dank des schnellen und professionellen Einsatzes der Feuerwehr konnte eine weitere Ausbreitung der Flammen und damit eine möglicherweise noch größere Katastrophe verhindert werden. Zwei weitere Bewohner des Hauses konnten das Gebäude glücklicherweise unversehrt verlassen.
Hoher Sachschaden und U-Haft
Der entstandene Sachschaden durch das Feuer und die Randale wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Glücklicherweise kam keine Person körperlich zu Schaden.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heilbronn wurde der deutsche Staatsangehörige am Donnerstag einem Haftrichter am Amtsgericht Heilbronn vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts der schweren Brandstiftung und ordnete die Einweisung des 36-Jährigen in eine Justizvollzugsanstalt an. Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg führt die weiteren Ermittlungen in dem Fall.



