Minister mahnt zum Dialog

Nach Trump-Grönland-Äußerungen: Dobrindt plädiert für US-Partnerschaft

Nach Trump-Grönland-Äußerungen: Dobrindt plädiert für US-Partnerschaft
Foto: Grönland am 20.01.2026, via dts Nachrichtenagentur

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat sich angesichts der umstrittenen Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zur Annexion Grönlands für die Fortsetzung der Partnerschaft mit den USA ausgesprochen. Trotz aller Spannungen sei ein konstruktives Miteinander unerlässlich, betont der CSU-Politiker. Dobrindt sieht die Notwendigkeit, im Gespräch zu bleiben und den Fokus Europas auf Osteuropa und die Ukraine zu lenken.

Dobrindt verteidigt transatlantische Bindung

Trotz der jüngsten Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, Grönland annektieren zu wollen, hat Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) die Bedeutung der Partnerschaft mit den USA hervorgehoben. „Wir dürfen die Partnerschaft mit den USA nicht in Zweifel ziehen“, sagte der CSU-Politiker der „Süddeutschen Zeitung“. Er plädiert für ein „konstruktives Miteinander“, auch wenn dies nicht immer einfach sei.

Die Ereignisse der vergangenen Tage hätten gezeigt, wie wichtig der stetige Dialog sei, so Dobrindt. Die westliche Welt müsse eng zusammenstehen, um den Krieg in der Ukraine zu beenden und weitere Eskalationen zu verhindern.

Der Fokus Europas müsse laut Dobrindt klar auf Osteuropa und der Ukraine liegen. Die Beendigung von Putins Angriffskrieg sei entscheidend, und hierfür sei die Geschlossenheit des Westens gefragt.