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Vorreiterrolle im Klimaschutz

Mobilität neu gedacht: Drei Vorreiterkommunen in Baden-Württemberg entwickeln den Mobilitätspass weiter

Foto: bwegt / Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg

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In einer Zeit, in der nachhaltige Mobilität und Klimaschutz immer mehr in den Fokus rücken, setzen die Städte Karlsruhe und Freiburg sowie der Ortenaukreis in Baden-Württemberg neue Maßstäbe. Diese drei Vorreiterkommunen arbeiten intensiv an der Weiterentwicklung des Mobilitätspasses, einem zukunftsweisenden Konzept zur Finanzierung des öffentlichen Nahverkehrs.

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Ein Schritt in Richtung nachhaltige Mobilität

Der Mobilitätspass, ursprünglich in einem Modellprojekt mit 21 Kommunen entwickelt, zielt darauf ab, den kommunalen öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) nachhaltig zu stärken. Durch die Berechnung verschiedener Erlöspotenziale und die Ausarbeitung unterschiedlicher Varianten wurde ein solides Fundament für die zukünftige Umsetzung geschaffen. Die Unterstützung des Landes Baden-Württemberg spielt dabei eine entscheidende Rolle, um die drei Vorreiterkommunen bei der Ausgestaltung dieses innovativen Finanzierungsinstruments zu begleiten.

Verkehrsminister Winfried Hermann betonte die Bedeutung des Projekts für die Erreichung der Klimaziele im Verkehrsbereich. Er sieht im Mobilitätspass eine Chance, den ÖPNV auszubauen und gleichzeitig die Straßenbelastung in Städten und Landkreisen zu reduzieren.

Vielfältige Vorteile und Herausforderungen

Die Einführung des Mobilitätspasses bringt zahlreiche Vorteile mit sich, steht jedoch auch vor einigen Herausforderungen. Eine individuelle Beratung soll offene Detailfragen klären und die Vorreiterkommunen unterstützen, ohne eine verfrühte Festlegung auf die Einführung des Passes zu erzwingen. Die Erfahrungen dieser Kommunen sollen zukünftig allen interessierten Kommunen im Land zugutekommen.

Die Oberbürgermeister von Freiburg und Karlsruhe, Martin Horn und Dr. Frank Mentrup, sowie der Landrat des Ortenaukreises, Frank Scherer, äußerten sich positiv über die Möglichkeiten, die der Mobilitätspass bietet, betonten jedoch auch die Notwendigkeit einer sorgfältigen Prüfung und einer soliden gesetzlichen Grundlage.

Der Mobilitätspass in der Praxis

Der Mobilitätspass ist in vier Varianten vorgesehen: für Einwohner, Arbeitgeber, Kfz-Halter und als Straßennutzungsgebühr. Diese Varianten bieten unterschiedliche Erlöspotenziale, die je nach Kommune variieren können. Beispielsweise könnten mit einem Arbeitgeberbeitrag in Großstädten jährlich zwischen 13 und 52 Millionen Euro für den ÖPNV-Ausbau generiert werden.

Europäische Perspektiven

Der Blick über die Landesgrenzen zeigt, dass ähnliche Finanzierungsmodelle in anderen europäischen Ländern bereits erfolgreich zur Finanzierung des ÖPNV beitragen. In Frankreich und Wien sind Arbeitgeberabgaben ein fester Bestandteil der ÖPNV-Finanzierung, und in über 15 europäischen Städten unterstützt eine Straßennutzungsgebühr die Verkehrsentlastung.

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Ein Schritt in die Zukunft

Insgesamt zeigt das Projekt, wie durch innovative Ansätze und gemeinsame Anstrengungen eine nachhaltigere und effizientere Mobilität erreicht werden kann. Der Mobilitätspass könnte ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer umweltfreundlicheren und benutzerfreundlicheren Mobilität in Baden-Württemberg und darüber hinaus sein.

Quelle: www.baden-wuerttemberg.de

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