Spektakulärer Erfolg für „Blood and Sinners“
Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences hat die Nominierten für die 98. Oscar-Verleihung bekannt gegeben. Der große Abräumer ist in diesem Jahr der bisher aufstrebende Horrorfilm „Blood and Sinners“. Mit 16 Nennungen übertrifft der Streifen die bisherigen Rekordhalter „All about Eve“ (1950), „Titanic“ (1998) und „La La Land“ (2017), die jeweils 14 Nominierungen erhielten.
Die Macher von „Blood and Sinners“ dürfen auf Auszeichnungen in den Kategorien Bester Film, Regie, Haupt- und Nebendarsteller, Originaldrehbuch, Kamera, Schnitt, Szenenbild, Filmmusik, Filmsong, Kostümdesign, Make-up und Hairstyling, Ton, visuelle Effekte und Casting hoffen. Michael B. Jordan (Hauptdarsteller) und Ludwig Göransson (Filmmusik) sind einige der Namen, die für den Film nominiert wurden.
Deutsche Hoffnungen auf der Leinwand
Im Rennen um den Oscar für die beste Filmmusik ist auch der aus Deutschland stammende und in Großbritannien lebende Komponist Max Richter. Er wurde für seine Arbeit am Drama „Hamnet“ nominiert. Seine Konkurrenz in dieser Kategorie ist stark und umfasst Namen wie Jerskin Fendrix, Alexandre Desplat, Jonny Greenwood und Ludwig Göransson.
Weniger Glück hatte der deutsche Beitrag im Rennen um den besten internationalen Film. „In die Sonne schauen“ von Mascha Schilinski wurde von der Academy nicht berücksichtigt. Stattdessen dürfen sich Filme aus Brasilien, Frankreich, Norwegen, Spanien und Tunesien Hoffnungen auf diese Auszeichnung machen.
Ein Blick auf die Favoriten
Neben „Blood and Sinners“ gelten auch „Bugonia“, „Frankenstein“ und „Hamnet“ als starke Kandidaten für den Oscar als Bester Film. In den Hauptdarsteller-Kategorien gehen unter anderem Timothée Chalamet, Leonardo DiCaprio und Jessie Buckley ins Rennen.
