Starke Präsenz auf höchster Ebene
Für den Trauerstaatsakt im Bundestag am Dienstag werden zahlreiche führende deutsche Spitzenpolitiker erwartet. Darunter auch die Altbundeskanzler Angela Merkel (CDU) und Olaf Scholz (SPD). Auch die Verfassungsorgane werden vertreten sein.
Berichten des „Tagesspiegel“ zufolge haben sich alle noch lebenden Bundestagspräsidenten, die auf Süßmuth folgten, angesagt: Wolfgang Thierse (SPD), Norbert Lammert (CDU) und die aktuelle Präsidentin Bärbel Bas (SPD). Auch Sabine Bergmann-Pohl, Präsidentin der letzten frei gewählten Volkskammer der DDR, wird teilnehmen.
Darüber hinaus haben nahezu alle Bundesminister ihre Teilnahme bestätigt. Ausgenommen ist lediglich Bauministerin Verena Hubertz (SPD), die sich derzeit in Elternzeit befindet.
Prominenz von Bund und Ländern
Auch ehemalige Bundesminister wie Klara Geywitz (SPD), Hermann Gröhe (CDU), Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), Otto Schily (SPD), Johanna Wanka (CDU) und Annette Schavan (CDU) werden anwesend sein. Die politische Landschaft wird zudem durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner (CDU), sowie die Ministerpräsidenten Manuela Schwesig (Mecklenburg-Vorpommern, SPD) und Dietmar Woidke (Brandenburg, SPD) repräsentiert.
Neun Landtagspräsidenten haben ebenfalls ihr Kommen zugesagt, darunter die bayerische Parlamentspräsidentin Ilse Aigner (CSU). Auch Vertreter des Apostolischen Nuntius und 19 Botschaften sind angemeldet. Sektorale Schwergewichte wie die Präsidenten des Robert-Koch-Instituts und des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte werden ebenfalls erwartet.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ordnete den Trauerstaatsakt an. Rita Süßmuth, die von 1988 bis 1998 Bundestagspräsidentin war und zuvor Bundesfamilienministerin, wird gewürdigt.
Steinmeier wird selbst teilnehmen. Bundestagspräsidentin Julia Klöckner und Bundeskanzler Friedrich Merz werden Reden halten. Ebenso werden die Präsidenten von Bundesrat und Bundesverfassungsgericht, Andreas Bovenschulte und Stephan Harbarth, erwartet. Auf Wunsch der Verstorbenen wird der Autor und Journalist Heribert Prantl eine Rede halten.
Der ökumenische Gottesdienst beginnt um 10 Uhr in der St.-Hedwigs-Kathedrale. Der Trauerstaatsakt im Plenarsaal des Bundestages startet um 12 Uhr.

