Deutsche Wirtschaft im Ausland gestützt
Neue Bürgschaften im Visier: Die Bundesregierung stellt für das Jahr 2025 Exportkredit- und Investitionsgarantien in einem Umfang von 14,5 Milliarden Euro bereit. Diese Absicherung soll deutsche Unternehmen vor finanziellen Risiken im Ausland schützen, sei es durch politische Instabilität oder wirtschaftliche Krisen. Wirtschaftsministerium betont die Bedeutung für Arbeitsplätze, gerade auch im Mittelstand.
Dabei hat die Türkei das größte Stück vom Kuchen abbekommen, gefolgt von Polen und Brasilien. Fast drei Viertel der abgesicherten Geschäfte richteten sich an Entwicklungs- und Schwellenländer. Konkret ging es um die Finanzierung von zwei Windparks in Polen und eines Elektrostahlwerks in Brasilien. Auch die Lieferung von fünf Umspannwerken für die Grundversorgung im Nordirak gehört zu den geförderten Projekten.
Allerdings ist das Gesamtvolumen der Garantien im Vergleich zum Vorjahr geschrumpft. Mit 79,1 Milliarden Euro liegen die Zusagen rund 5 Prozent niedriger. Das Ministerium begründet dies mit einem spürbar schwierigeren Umfeld für den deutschen Außenhandel. Geopolitische Spannungen, Handelskonflikte und internationaler Wettbewerb stellen deutsche Exporteure vor enorme Herausforderungen. Auch die Investitionstätigkeit im Ausland ist tendenziell rückläufig.

