Parteifreundinnen in die Pflicht nehmen
Mehr Frauen in der CDU, das ist die klare Botschaft von Ines Claus, die in der kommenden Woche in Stuttgart zur Stellvertreterin von Friedrich Merz gewählt werden will. Der Weg zu mehr Frauen in den Parlamenten führt nach ihrer Ansicht über die Basis, über starke Kandidatinnen, die vor Ort überzeugen.
Digitale Übertragungen von abendlichen Sitzungen sind für Claus ein erster wichtiger Schritt, um Mütter zu entlasten. Doch das ist nur der Anfang.
Sozialer Zusammenhalt und bessere Politik – das verspricht sich die hessische CDU-Politikerin auch von einer paritätischen Besetzung. „Mehr Frauen in der CDU verbessern auch unsere Wahlergebnisse“, erklärt sie. Eine Volkspartei mache bessere Politik, wenn die Hälfte der Gesellschaft mit am Tisch sitze. Listenbewerbungen seien dabei oft nicht der zielführendste Weg.
Auf die Fahnen geschrieben hat sich Claus auch die stärkere Vernetzung mit den Kirchen. Das „C“ in CDU sei schließlich kein Zufall. Bislang gibt es keine weiteren Kandidaten für die Stellvertreterposten des Parteivorsitzenden. Der Parteitag steht somit ganz im Zeichen von Personalentscheidungen und inhaltlichen Weichenstellungen.


