Aufträge, Produktion und Umsatz im Minus

Baden-Württemberg in der Krise: Industrie mit deutlichen Einbußen

Industrieingenieure mit Schutzhelmen arbeiten in einer Schwerindustrie-Produktionsfabrik. Industriearbeiter in einer Fabrikhalle. Ein Mann bei der Arbeit in einer Industriefabrik. Sicherheitskonzept: Sicherheit steht an erster Stelle.
Foto: anon – stock.adobe.com
Die Industrie in Baden-Württemberg steckt in einer Krise: 2024 war von rückläufigen Auftragseingängen, sinkender Produktion und deutlichen Umsatzverlusten geprägt. Laut Statistischem Landesamt sanken die Auftragseingänge um 5,2 Prozent, die Produktion fiel um 6,7 Prozent, der Umsatz um 6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
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Wirtschaftsdaten zeigen anhaltenden Abschwung

Über das gesamte Jahr hinweg blieben die drei zentralen Konjunkturindikatoren im Minus. Nur in drei Monaten wurden höhere Auftragseingänge als im Vorjahreszeitraum registriert – ein nachhaltiger Aufschwung blieb jedoch aus. Besonders das Auslandsgeschäft litt, mit stärkeren Einbußen als der Inlandsmarkt.

Im Dezember 2024 fiel der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,6 Prozent. Während das Inlandsgeschäft leicht um 3,2 Prozent zulegen konnte, brachen die Auslandsbestellungen um 12,8 Prozent ein. Besonders aus der Eurozone kamen deutlich weniger Aufträge (-13,8 %).

Industrieproduktion und Umsätze weiter rückläufig

Auch die Industrieproduktion blieb im Dezember mit einem Minus von 4,0 Prozent im Vergleich zu Dezember 2023 im negativen Bereich. Über das gesamte Jahr betrachtet lag das Produktionsniveau 6,7 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Der Umsatz der Südwestindustrie fiel im Dezember preisbereinigt um 5,7 Prozent. Besonders betroffen war das Auslandsgeschäft (-6,4 %), während der Inlandsumsatz um 4,7 Prozent sank. Auch hier verzeichnete die Nicht-Eurozone mit einem Minus von 8,8 Prozent die stärksten Rückgänge.

Strukturelle Probleme belasten die Wirtschaft

Die schwachen Zahlen unterstreichen die strukturellen und konjunkturellen Herausforderungen der baden-württembergischen Industrie. Das Statistische Landesamt betont: „Nahezu das gesamte Jahr über waren alle drei Konjunkturindizes negativ.“

Ein leichter Hoffnungsschimmer zeigt sich im Monatsvergleich: Gegenüber November 2024 stieg der Auftragseingang um 1,0 Prozent, die Produktion legte ebenfalls um 1,0 Prozent zu, während der Umsatz nahezu unverändert blieb (-0,1 %). Ob dies ein Anzeichen für eine Stabilisierung ist oder nur eine vorübergehende Entwicklung, bleibt abzuwarten.

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