Jugendlicher auf Zugkupplung

Bad Krozingen: Lebensgefahr auf der Bahnstrecke

Polizeifahrzeug mit Blaulicht und digitalem Display.
Foto: Foto: Polizei BW

Ein Jugendlicher hat sich auf der Bahnstrecke zwischen Freiburg und Weil am Rhein in Lebensgefahr begeben. Am Bahnhof Bad Krozingen bemerkte eine Reisende den Jugendlichen auf der Kupplung am Zugende. Von dort sprang er in Efringen-Kirchen ab und flüchtete. Die Bundespolizei warnt eindringlich vor den Gefahren des Tricksurfens.

Bad Krozingen – Lebensgefahr auf der Bahnstrecke: Ein Jugendlicher fuhr auf der Kupplung eines Zuges. Eine Reisende sah den Vorfall am Montag (16.02.2026) gegen 19:50 Uhr am Bahnhof Bad Krozingen. Sie stieg aus der Regionalbahn RB27 aus. Der Jugendliche saß auf der Kupplung am Zugende. Die Reisende forderte ihn auf herunterzusteigen. Daraufhin flüchtete der Unbekannte. Die Reisenden informierten den Lokführer über den Vorfall. Beim Halt in Efringen-Kirchen überprüfte der Lokführer die Kupplung am Zugende. Er beobachtete noch, wie eine Person von der Kupplung sprang und flüchtete.

Die Bundespolizei warnt eindringlich vor dem sogenannten „Trainsurfen“. Dies ist eine lebensgefährliche Mutprobe. Immer wieder kommt es zu schweren und tödlichen Unfällen. Die Bundespolizei appelliert an Kinder, Jugendliche, Erziehungsberechtigte und Lehrkräfte. Sprechen Sie offen über die Risiken. Solche Trends und Mutproben sind lebensgefährlich. Wer an der Außenseite eines Zuges mitfährt, riskiert sein Leben.