Härteres Vorgehen gefordert

Augsburg: Grüne fordern härteres Vorgehen gegen Online-Plattformen

Augsburg: Grüne fordern härteres Vorgehen gegen Online-Plattformen
Franziska Brantner (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
An einem regnerischen Vormittag in Augsburg diskutieren Menschen über die Auswirkungen von Online-Plattformen. Grüne-Chefin Franziska Brantner treibt die Debatte voran und fordert ein schärferes Vorgehen gegen Tiktok, X und Co., um demokratische Debatten zu schützen. Sie verweist auf Studien, die Plattformen mit Extremismus in Verbindung bringen, und betont zugleich, dass auch in Europa bereits gute Gesetze existieren – deren Durchsetzung allerdings entscheidend ist.
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Online-Plattformen im Fokus

Grünen-Chefin Franziska Brantner drängt auf ein schärferes Vorgehen gegen Online-Plattformen. In einem Gespräch mit der Augsburger Allgemeine betont sie, dass Tiktok, X und Co. die Demokratie herausfordern. Sie verweist darauf, dass Studien zeigen, diese Plattformen pushen Extremismus. Der Verfassungsschutz bestätige, dass Bundestagswahlen beeinflusst worden seien, besonders aus Russland. Sie warnte vor hybriden Angriffen auf die Demokratie und forderte schnelles Handeln.

Unter der Ampel-Regierung habe man in Europa bereits gute Gesetze gemacht, sagte Brantner. Zum Beispiel mit harten Strafen für Plattformen, die Hasskommentare zulassen. Das Problem sei, dass die Gesetze nicht durchgesetzt würden. Deutschland bremse sogar: Friedrich Merz müsse hier Druck machen, so die Grünen-Chefin.

Durchsetzung in der Praxis

Experten betonen, dass neue Regelungen häufig an der Umsetzung scheitern. Die Debatte erreicht auch den Alltag in der Region, wo Schulen und Vereine sich eine klare Rechtslage wünschen. Die Bundesregierung betont, man arbeite an Anwendungen, um Hassreden wirksam zu bekämpfen und demokratische Debatten zu schützen. Weitere Hinweise finden sich in Debatten rund um das bundesweite Lagebild. Lagebild-Debatte.

Auch Sicherheitsexperten verweisen darauf, dass die Durchsetzung der Gesetze entscheidend ist. Berlin berichtet über notwendige Schutzmaßnahmen und Initiativen, die den Lenkungsrahmen stärken. Sicherheitsexperten fordern stärkere Maßnahmen, um Hassrede einzudämmen und demokratische Debatten zu schützen.

Auswirkungen auf den Alltag

Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet das Thema vor allem Klarheit: Wer innerhalb sozialer Netzwerke Hassrede duldet, könnte künftig stärker zur Rechenschaft gezogen werden. In der Region sehen Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Jugendliche den Diskurs über Sicherheit im Netz als wichtige Aufgabe. Die Debatte beeinflusst den Alltag von Vereinen, Schulen und kommunalen Einrichtungen.

Die Grünen verweisen darauf, dass trotz guter gesetzlicher Grundlagen die Umsetzung eine zentrale Rolle spielt und dass eine konsequente Durchsetzung die demokratische Debatte stärken würde.

Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt

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