Erlebe Baden-Württemberg mit Inside BW! Finde spannende Sehenswürdigkeiten, Events und Geheimtipps. Entdecke die Vielfalt und gestalte deine Freizeit neu!

Anzeige

Leichter Rückgang

1 Cent günstiger, aber keine Entwarnung: Spritpreise bleiben unberechenbar

Foto von LioPhuki auf Unsplash

Folge uns auf:

Die jüngsten Zahlen des ADAC könnten auf den ersten Blick als gute Nachricht interpretiert werden: Die Spritpreise sind leicht gesunken. Doch in der Realität spürt der Durchschnittsverbraucher kaum eine Entlastung. Ein Liter Diesel kostet nun 1,822 Euro, ein minimaler Rückgang von 0,8 Cent gegenüber der Vorwoche.

Anzeige

Bei Super E10 sieht es ähnlich aus: Ein Liter ist jetzt für 1,811 Euro zu haben, lediglich 0,1 Cent weniger als zuvor. Diese minimale Senkung der Preise wird im Alltag kaum spürbar sein, insbesondere wenn man bedenkt, dass die meisten Autofahrer mehrere Liter tanken.

Der globale Kontext: Ölpreise und geopolitische Spannungen

Die Preise für Rohöl sind stark von der geopolitischen Lage im Nahen Osten beeinflusst. Aktuell kostet ein Barrel der Sorte Brent wieder weniger als 90 US-Dollar. Dies ist auf die abnehmende Angst vor einem eskalierenden Konflikt im Nahen Osten zurückzuführen. Doch diese geopolitischen Spannungen sind wie ein Pulverfass, das jederzeit explodieren könnte. Ein eskalierender Konflikt könnte nicht nur die Ölpreise, sondern auch die Preise an der Zapfsäule in die Höhe schnellen lassen. Es ist also ein ständiges Auf und Ab, das von vielen Faktoren beeinflusst wird, die weit über die Grenzen Deutschlands hinausgehen.

Die Heizölnachfrage und der asiatische Markt

Interessanterweise liegt der Dieselpreis trotz der allgemeinen Kraftstoffpreisentwicklung immer noch oberhalb des Benzinpreises. Dies ist zum Teil auf die im Herbst üblicherweise einsetzende Heizölnachfrage sowie auf die unverändert hohe Dieselnachfrage aus dem asiatischen Raum zurückzuführen. Diese Faktoren tragen dazu bei, dass der Dieselpreis trotz der leichten Senkung immer noch hoch bleibt.

Spartipps: Jeder Cent zählt

Wer beim Tanken sparen möchte, sollte die Uhr im Auge behalten. Laut ADAC ist die günstigste Zeit zum Tanken zwischen 20 und 22 Uhr. Aber auch zwischen 18 und 19 Uhr sind die Preise vergleichsweise niedrig. Vergleichen lohnt sich ebenfalls, denn die Spritpreise an den verschiedenen Tankstellen können stark variieren. Apps wie die „ADAC Drive App“ bieten schnelle und praktische Hilfe, indem sie die Preise nahezu aller über 14.000 Tankstellen in Deutschland zur Verfügung stellen.

Kraftstoffpreise im Wochenvergleich

Die Zukunft der Spritpreise: Unvorhersehbar und volatil

In einem Markt, der von geopolitischen Spannungen, saisonalen Schwankungen und globalen Ereignissen beeinflusst wird, sind kleine Veränderungen wie die aktuelle Senkung der Spritpreise eher die Ausnahme als die Regel. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Preise in den kommenden Wochen entwickeln werden. Doch eines ist sicher: Ein Cent weniger pro Liter macht im großen Ganzen keinen signifikanten Unterschied.

Du willst nichts mehr verpassen?

Anzeige

Das könnte dich auch Interessieren

Anzeige

Mehr von InsideBW.de