Broadcast-Bremse kommt:

WhatsApp plant Limit für Nachrichten! Neue Funktion soll Spam eindämmen

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Foto: Foto: insidebw.de/AI

Wer mit nur einem Klick viele Kontakte erreichen will, nutzt bei WhatsApp die sogenannte Broadcast-Funktion. Damit lassen sich Nachrichten an eine große Anzahl Empfänger senden – ideal für Einladungen, Ankündigungen oder schnelle Infos. Doch genau das könnte bald eingeschränkt werden. Denn: WhatsApp arbeitet an einem Broadcast-Limit!

Was steckt hinter der neuen WhatsApp-Beschränkung?

Wie das gut vernetzte Portal WABetaInfo zuerst berichtete, ist die Funktion aktuell in der Android-Betaversion 2.25.10.8 in Entwicklung. Ziel der Maßnahme: Weniger Spam, mehr Transparenz.

Nur noch begrenzte Anzahl an Broadcasts pro Monat

Künftig soll es pro Nutzer ein festes monatliches Kontingent an Broadcast-Nachrichten geben. Die exakte Zahl ist noch nicht bekannt, aber klar ist: Wer dieses Limit erreicht, muss bis zum nächsten Monat warten – dann wird das Kontingent automatisch wieder auf Null gesetzt.

WhatsApp führt damit erstmals ein zeitlich begrenztes Broadcast-Fenster ein, das 30 Tage umfasst – beginnend mit dem Versand der ersten Nachricht.

Neues Info-System zeigt, wie viele Nachrichten schon verschickt wurden

Damit niemand aus Versehen über das Limit hinaus schießt, soll es ein Benachrichtigungssystem geben. Zwei zentrale Anlaufstellen:

  • In den App-Einstellungen lässt sich ablesen, wie viele Broadcasts im aktuellen Monat schon verschickt wurden.
  • In den Broadcast-Chats wird ein fixierter Hinweis angezeigt – mit Echtzeit-Info zur verbleibenden Anzahl.

Die Info bleibt dauerhaft sichtbar – ein Feature, das vor allem für Unternehmen, Vereine oder Vielnutzer wichtig ist.

Ziel: Weniger Spam – mehr Alternativen?

Die neue Funktion dürfte vor allem Spammer und aggressive Werbeversender ausbremsen. Gleichzeitig sollen Nutzer dazu angeregt werden, alternativ auf Statusmeldungen oder WhatsApp Channels zurückzugreifen – beides sind Features, die für die Kommunikation mit vielen Personen gleichzeitig gedacht sind, ohne auf direkte Nachrichten angewiesen zu sein.

WhatsApp Channels etwa ermöglichen es, Updates öffentlich zu teilen – ähnlich wie bei Telegram – ohne Broadcast-Limit.

Noch kein offizieller Start – aber Funktion schon in Entwicklung

Ob und wann die Broadcast-Bremse für alle Nutzer kommt, ist noch offen. Derzeit ist die Funktion in Entwicklung und noch nicht für Beta-Tester freigeschaltet. Das bedeutet: Erste Tests laufen im Hintergrund, Nutzer können aber noch nicht darauf zugreifen.

Sollte die Funktion final ausgerollt werden, dürfte sie einen der größten Eingriffe in das Broadcast-System seit Bestehen der App darstellen.

Fazit: Mehr Kontrolle, weniger Spam – aber auch neue Herausforderungen

Die geplante Broadcast-Beschränkung zeigt, dass WhatsApp zunehmend gegen Massenkommunikation via Direktnachricht vorgeht. Für Unternehmen und Vielnutzer bedeutet das: umdenken, planen – und neue Wege nutzen, um große Gruppen zu erreichen.

Ob WhatsApp mit diesem Schritt den richtigen Nerv trifft, bleibt abzuwarten. Klar ist aber: Wer heute noch unbegrenzt Broadcasts verschickt, sollte sich auf eine Veränderung vorbereiten.

Tipp: Wer regelmäßig viele Personen informieren will, sollte sich WhatsApp Channels näher ansehen – dort gibt es keine Limits und neue Möglichkeiten für Reichweite!