Die amerikanischen Börsen haben am Montag Gewinne erzielt, während ein potenzieller Kompromiss im US-Haushaltsstreit die Stimmung aufhellte.
Zum Handelsschluss in New York notierte der Dow Jones Industrial Average bei 47.368 Punkten, was einem Anstieg von 0,8 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag entspricht. Wenige Minuten zuvor verzeichnete der breitere S&P 500 ein Plus von 1,5 Prozent bei rund 6.830 Punkten. Die Technologiebörse Nasdaq sah den Nasdaq 100 um 2,2 Prozent auf etwa 25.610 Punkte steigen.
Diese positive Entwicklung an der Wall Street wird auf einen Lichtblick im andauernden US-Haushaltsstreit zurückgeführt. Der US-Senat hat einen Vorschlag für eine Übergangsfinanzierung unterbreitet. Allerdings muss dieser Vorschlag noch weitere Hürden im Kongress überwinden, bevor er rechtskräftig wird. Aus diesem Grund mahnen Finanzexperten zur Vorsicht und warnen vor voreiliger Euphorie.
Im Verlauf des Montags zeigte sich auch die europäische Gemeinschaftswährung etwas stärker. Ein Euro wurde am Abend mit 1,1563 US-Dollar gehandelt, während ein Dollar 0,8648 Euro wert war.
Der Goldpreis verzeichnete signifikante Zuwächse. Eine Feinunze des Edelmetalls kostete am Abend 4.110 US-Dollar, was einem Anstieg von 2,7 Prozent entspricht. Umgerechnet entsprach dies einem Preis von 114,27 Euro pro Gramm.
Auch der Ölpreis stieg an. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent wurde am Montagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit mit 64,06 US-Dollar gehandelt, 43 Cent oder 0,7 Prozent mehr als am Schluss des vorangegangenen Handelstages.
(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)





