Keine klare Antwort für die Nachfolge
Im Podcast von POLITICO äußerte sich Israels Spitzenvertreter in Deutschland, Ron Prosor, skeptisch über konkrete Szenarien für ein Iran nach dem Ende der Ajatollahs. „Wir müssen erst darüber nachdenken, dass wir keine richtige Antwort dafür haben“, räumte Prosor bezüglich der Nachfolgefrage ein.
Hauptziel: Das Regime muss weg
Das übergeordnete Ziel Israels sei es, die Macht der aktuellen iranischen Führung zu schwächen. „Das Wichtigste ist, dass dieses Regime nicht mehr existiert“, betonte Prosor. Die Bestrebungen seien darauf ausgerichtet, die Fähigkeiten, insbesondere die der Revolutionsgarden, zu reduzieren.
Hoffnung auf Wandel von innen
Prosor schloss nicht aus, dass ein echter Wandel nur von innen heraus erfolgen könne. Er verwies auf die Unzufriedenheit in der iranischen Bevölkerung. „Die Bevölkerung hat wirklich genug und will Freiheit haben“, so der Botschafter.
Würdigung deutscher Haltung
Besonders hob Prosor die Einstufung der Revolutionsgarden durch Deutschland hervor. Die Entscheidung, „die Revolutionäre Garde als Terrorstaat“ zu bezeichnen, sei „unheimlich wichtig“, sagte er.





