Die amerikanischen Börsen schlossen den Handel am Donnerstag mit einem Plus ab. Der Dow Jones Industrial Average beendete den Tag mit 46.520 Punkten, was einem Anstieg von 0,2 Prozent gegenüber dem Vortag entspricht. Auch der breiter gefasste S&P 500 verzeichnete ein Plus von 0,1 Prozent bei rund 6.715 Punkten. An der Technologiebörse Nasdaq stieg der Nasdaq 100 um 0,4 Prozent auf etwa 24.893 Punkte.
Ein maßgeblicher Faktor für die Stimmung an den Märkten war die Nachricht von Tesla. Der Elektroautohersteller verkündete für das dritte Quartal einen Auslieferungsrekord. Beobachter führten dies unter anderem auf das bevorstehende Auslaufen einer Steuergutschrift für Elektrofahrzeuge in den USA zurück, die viele Interessenten noch zu nutzen versuchten. Die positive Entwicklung spiegelte sich im Aktienkurs von Tesla wider, der nach der Veröffentlichung der Zahlen zeitweise anstieg. Dies führte dazu, dass das Vermögen von Tesla-CEO Elon Musk laut Forbes erstmals die Marke von 500 Milliarden US-Dollar übertraf.
Im weiteren Kontext wird das Auslaufen dieser Steuergutschrift als Beispiel für die Haltung ehemaliger US-Präsidenten gegenüber erneuerbaren Energien und Klimaschutzmaßnahmen gesehen. Diese Ausrichtung manifestiert sich unter anderem in der Einstellung von Förderungen für Energieprojekte im Rahmen von Regierungsstillständen.
Parallel zu den Entwicklungen an den Aktienmärkten zeigte sich die europäische Gemeinschaftswährung am Donnerstagabend etwas schwächer. Ein Euro wurde mit 1,1723 US-Dollar gehandelt, während ein US-Dollar 0,8530 Euro wert war. Der Goldpreis verzeichnete ebenfalls leichte Einbußen und notierte am Abend bei 3.856 US-Dollar pro Feinunze (-0,3 Prozent), was einem Preis von 105,74 Euro pro Gramm entsprach.
Besonders auffällig war der deutliche Rückgang des Ölpreises. Ein Fass der Nordsee-Referenzsorte Brent kostete am Donnerstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 64,30 US-Dollar. Dies war ein Minus von 105 Cent oder 1,6 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss des vorherigen Tages.
(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)


