Berlin-Format fordert "neue Anstrengung"

Ukraine-Partner sichern neue Energiehilfe zu

Ukraine-Partner sichern neue Energiehilfe zu
Foto: Bundeskanzler Friedrich Merz und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj trafen sich am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz.

Am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz haben sich internationale Partner der Ukraine im sogenannten Berlin-Format verpflichtet, Kiew mit einer "neuen Anstrengung" in der Energiehilfe zu unterstützen. Ziel ist es, die Folgen russischer Angriffe auf die zivile Infrastruktur abzumildern. Bei dem Treffen wurden auch weitere gemeinsame Schritte besprochen.

Intensivierter Beistand für Kiew

Die Teilnehmer des „Berlin-Formats“ haben am Freitagabend ihre Solidarität mit der Ukraine bekräftigt und zusätzliche Unterstützung für das vom Krieg stark betroffene Land zugesagt. Diese „neue Anstrengung“ soll gezielt dazu dienen, die zerstörte zivile Energieinfrastruktur zu reparieren und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Die Entscheidung fiel im Rahmen der Münchner Sicherheitskonferenz.

Die genauen Modalitäten der neu zugesagten Hilfe sind noch Gegenstand weiterer Abstimmungen, doch die politische Signalwirkung ist deutlich: Kiew kann auf fortwährende Unterstützung zählen. Neben der Energiehilfe standen auch die Rüstungsbeschaffung und die Koordination von Krisenmanagementmaßnahmen auf der Agenda.

Merz und Selenskyj im direkten Dialog

Im Vorfeld der breiteren Beratungen fand ein bilaterales Treffen zwischenBundeskanzler Friedrich Merz und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj statt. Laut Informationen aus Regierungskreisen ging es dabei um die aktuelle militärische Lage, aber auch um die Perspektiven auf eine diplomatische Lösung des Konflikts mit Russland. Die anhaltende Rüstungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe waren ebenfalls zentrale Themen.

Merz sicherte Selenskyj dabei erneut die feste Unterstützung Deutschlands zu, dies wurde nach dem Gespräch bestätigt.