Hoffnung durch US-Inflation
Der Dax hat am Freitag im Xetra-Handelsschluss Zuwächse verzeichnet und sich bei 24.915 Punkten eingependelt. Dies entspricht einem Anstieg von 0,3 Prozent zum Vortag.
Angeführt wurde die Kursliste von der Deutschen Börse, MTU und Gea. Am Ende der Liste fanden sich Commerzbank, RWE und die Deutsche Bank.
„Leicht schwächer als erwartet gestiegene Preise in den USA im Januar haben die nervösen Gemüter der Investoren zum Wochenschluss wieder etwas beruhigt“, kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. Die neuen Inflationsdaten ließen der US-Notenbank mehr Spielraum für mögliche Zinssenkungen, was die Börse positiv aufnahm.
Dennoch bleibt Lipkow vorsichtig: Eine sofortige Zinssenkung durch die Fed sei noch früh abzuleiten. Dennoch nutzten Anleger an der Wall Street die Aussicht auf eine anhaltend lockere Geldpolitik und griffen bei den zuletzt günstigeren Aktien zu.
Frankfurt bremst
Dem Dax in Frankfurt fehlten jedoch entscheidende positive Impulse, um die Verluste vom Vortag aus der sogenannten Bullenfalle über 25.200 Punkten wettzumachen. Der Index pendelte sich im Tagesverlauf in einer engen Spanne um sein Eröffnungsniveau ein. Das rückläufige Handelsvolumen deutet auf eine abwartende Haltung der Investoren hin.
Vereinzelte Käufe gab es bei Aktien der Deutschen Börse, GEA und MTU, auch SAP war gefragt. Aktien, die zuvor stark zugelegt hatten, wie Siemens, Commerzbank und Siemens Energy, gerieten hingegen unter Gewinnmitnahmen-Druck.
Die europäische Gemeinschaftswährung bewegte sich am Nachmittag leicht schwächer und kostete 1,1858 US-Dollar.




