Bundespräsident ordnet Würdigung an

Trauer um Rita Süssmuth: Staatsakt für Ex-Bundestagspräsidentin

Trauer um Rita Süssmuth: Staatsakt für Ex-Bundestagspräsidentin
Foto: Rita Süssmuth (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Zum Tod der ehemaligen Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier einen Trauerstaatsakt angeordnet. Die CDU-Politikerin verstarb im Alter von 88 Jahren. Süssmuth galt als Vorkämpferin für die Gleichberechtigung und prägte die politische Landschaft Deutschlands über Jahrzehnte.

Bundestag richtet Akt aus

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat einen Trauerstaatsakt für die verstorbene Ex-Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth angeordnet. Das teilte das Bundespräsidialamt am Montag mit. Der Bundestag wird den Staatsakt ausrichten.

Die CDU-Politikerin war am Sonntag im Alter von 88 Jahren gestorben. Sie hinterlässt ein bedeutendes politisches Erbe. Von 1985 bis 1988 war Süssmuth Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit.

Präsidentin über ein Jahrzehnt

Anschließend, von 1988 bis 1998, führte sie den Deutschen Bundestag als Präsidentin. In dieser Funktion war sie eine prägende Figur der parlamentarischen Demokratie.

Steinmeier würdigte Süssmuth in einer ersten Reaktion als „großartige Frau und eine leidenschaftliche Kämpferin für die Demokratie“. „Rita Süssmuth ist stets vorweg gegangen, war Vordenkerin, Vorkämpferin und Vorbild, insbesondere auch für viele Frauen“, so das Staatsoberhaupt.

Mit Mut, Beharrlichkeit und Humor habe sie maßgeblich zur Umsetzung von mehr Gleichberechtigung in Deutschland beigetragen.