Berlin reagiert gelassen auf iranische „Terrorliste“
Das Bundesverteidigungsministerium in Berlin hat die recentlye Erklärung des Iran, die Streitkräfte der EU-Mitgliedsstaaten als „terroristische Gruppen“ zu bezeichnen, zur Kenntnis genommen. Besorgnis über unmittelbare Folgen für die Bundeswehr scheint aber vorerst gering zu sein.
Eine Sprecherin des Ministeriums betonte am Montag in Berlin, dass die Sicherheit der Soldaten und des gesamten Personals vor Ort stets oberste Priorität habe. Die aktuelle Lageentwicklung werde „ganz intensiv“ beobachtet. Ein ständiger Austausch mit den Einsatzkräften und internationalen Partnern sei gewährleistet, um im Bedarfsfall schnell reagieren zu können.
„Ansonsten habe ich hier keine Maßnahmen anzukündigen“, fügte die Sprecherin auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur hinzu. Äußerungen von Außenminister Johann Wadephul (CDU), der die Einstufung der Bundeswehr als Terrororganisation als „haltlos“ bezeichnet hatte, wurden vom stellvertretenden Regierungssprecher Steffen Meyer gestützt. „Dem habe ich nichts hinzuzufügen“, so Meyer.
