ADAC-Auswertung zeigt Preisunterschiede

Spritpreise: Benzin teurer, Diesel legt leicht zu

Spritpreise: Benzin teurer, Diesel legt leicht zu
Foto: Tankstellen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Autofahrer müssen tiefer in die Tasche greifen, wenn sie Benzin tanken. Der Preis für Super E10 steigt bundesweit leicht an. Im Gegensatz dazu gibt es an den Zapfsäulen für Dieselkraftstoff eine geringfügige Entspannung. Der Grund für die Entwicklung liegt unter anderem im Ölpreis und der Wechselkursschwankung.

Benziner-Fahrer zahlen mehr

Wer mit einem Benziner unterwegs ist, zahlt im bundesweiten Durchschnitt nun 1,754 Euro für einen Liter Super E10. Das ist eine Steigerung um 0,6 Cent im Vergleich zur Vorwoche.

Diesel wird minimal billiger

Diesel-Fahrer können sich über eine leichte Preisreduktion freuen. Der Literpreis sank um 0,5 Cent auf aktuell 1,716 Euro.

Ölpreis und Euro beeinflussen die Zapfsäule

Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) führt die Preisentwicklung unter anderem auf den gestiegenen Ölpreis zurück. Brent-Öl verteuerte sich in der vergangenen Woche um zwei US-Dollar und notiert derzeit knapp über 69 US-Dollar pro Barrel. Gleichzeitig konnte der Euro gegenüber dem US-Dollar leicht aufwerten und liegt nun bei rund 1,19 Dollar. Diese Entwicklung mildert die negativen Auswirkungen des teureren Rohöls ab.

Dieselpreis-Potenzial nicht ausgeschöpft

Der ADAC begrüßt die leicht wachsende Differenz zwischen Benzin- und Dieselpreis. Allerdings sei sie immer noch weit von einem angemessenen Niveau entfernt. Da auf einen Liter Diesel rund 20 Cent weniger Energiesteuer erhoben werden als auf Benzin, Diesel aber aktuell nur 3,8 Cent weniger kostet, sieht der Verband weiteres Abwärtspotenzial für den Dieselkraftstoff.