Aktueller Stand im Gemelli

Papst Franziskus: Gesundheitszustand leicht verbessert, aber weiterhin kritisch

Papst Franziskus
Foto: Foto: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.flickr.com/people/157736962@N05">Lula Oficial</a> - <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.flickr.com/photos/lulaoficial/53790300927/">14.06.2024 - Encontro com Sua Santidade o Papa Francisco</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0" title="Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0">CC BY-SA 2.0</a>, <a href="https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=149390679">Link</a>

Papst Franziskus, 88 Jahre alt, wird seit zwölf Tagen im römischen Gemelli-Krankenhaus wegen einer Bronchitis behandelt. Laut dem jüngsten Gesundheits-Bulletin des Vatikans vom Montagabend sind seit Samstag keine Anfälle von Atemnot mehr aufgetreten, und einige Laborwerte haben sich verbessert. Dennoch bleibt sein Zustand aufgrund des komplexen Krankheitsbildes weiterhin kritisch.

Zusätzlich wurde eine beginnende, leichte Niereninsuffizienz festgestellt, die jedoch derzeit keinen Anlass zur Sorge gibt. Die Sauerstofftherapie wird in leicht reduzierter Form fortgesetzt. Am Montagmorgen empfing der Papst die Kommunion und nahm am Nachmittag seine Arbeit wieder auf. Am Abend telefonierte er mit der katholischen Pfarrei im Gazastreifen, um seine Solidarität auszudrücken. Der Vatikan betont, dass trotz der leichten Verbesserungen weiterhin Vorsicht geboten ist.

Vor der Gemelli-Klinik versammeln sich Gläubige, um für die Genesung des Papstes zu beten. In Buenos Aires fand eine Messe auf der Plaza Constitución statt, bei der Erzbischof Jorge Ignacio García Cuerva die Bedeutung des Engagements von Franziskus für Ausgegrenzte und Leidende hervorhob.