Zahlung in chinesischer Währung

Nexperia: Chinageschäft gespalten, Geldfluss gestört

Nexperia: Chinageschäft gespalten, Geldfluss gestört
Container (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
Der Chiphersteller Nexperia erlebt eine Spaltung seines Geschäfts mit China. Während Chips weiterhin ausgeliefert werden, fließt das Geld nicht wie gewohnt in die Konzernkasse. Dies führt zu „Besorgnis“ im Konzernhauptsitz in den Niederlanden.
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Chiphersteller Nexperia: Chinageschäft gespalten, Geldfluss gestört

Der Chiphersteller Nexperia steht vor einer ungewöhnlichen Situation in seinem Chinageschäft. Obwohl die Produktion im chinesischen Werk wieder läuft und Chips ausgeliefert werden können, erreicht der Verkaufserlös nicht das Konzernkonto. Kunden des chinesischen Werks zahlen nicht in US-Dollar, sondern in chinesischer Währung direkt auf Konten, die sich „außerhalb unserer Gruppe“ befinden.

Ein Sprecher des in Nijmegen (Niederlande) ansässigen Konzerns bestätigte gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ die Situation. Er bezeichnete die Lage als „Besorgniserregend“, auch wenn sie laut ersten Einschätzungen nicht existenzbedrohend sei. Die Gründe für diese Abweichung vom üblichen Geschäftsablauf liegen offenbar in politischen Verwicklungen zwischen den Niederlanden, China und den USA sowie internen Spannungen.

Nexperia ist ein Schlüsselzulieferer für zahlreiche Industrieunternehmen, insbesondere in der Automobilbranche. Nach mehreren Eigentümerwechseln gehört der Konzern seit 2019 dem chinesischen Investor Zhang Xuezheng und dessen Gesellschaft Wingtech. Trotz der Verflechtungen betreibt Nexperia weiterhin Forschung und Entwicklung in Nijmegen, während die Produktion in Werken weltweit angesiedelt ist, darunter im Hauptwerk Hamburg, in Manchester und an drei asiatischen Standorten, wovon einer im chinesischen Dongguan liegt.

Von den jährlich produzierten 110 Milliarden Chips stammen 45 Milliarden aus den Werken außerhalb Chinas. Dongguan produziert zusätzlich 50 Milliarden Chips für den Export und den chinesischen Binnenmarkt. Die aus China stammenden Produkte sind im Durchschnitt günstiger als die der anderen Werke, was sich proportional auf den Umsatz auswirkt. Nexperia produziert Standardchips, die in verschiedenen Branchen zum Einsatz kommen, etwa in GPS-Trackern, Smartphones, Wärmepumpen und Temperatursensoren für die Medizin.

(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)

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