Ueber uns Werbung Kontakt Newsletter 18 C Stuttgart

EU gibt grünes Licht für deutsche Hilfen

Milliarden-Boost für grüne Technologien

Europäische Kommission (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Die Europäische Kommission hat den Weg für neue deutsche Subventionen zur Förderung cleaner Technologien geebnet. Drei Milliarden Euro sollen in Deutschland den Ausbau der Produktionskapazitäten ankurbeln und so den Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft beschleunigen. Investitionen in Schlüsseltechnologien abseits der Kernenergie sind damit ab sofort möglich.

EU stimmt Milliardenhilfe zu

Deutschland darf seine heimische Produktion von sauberen Technologien mit bis zu drei Milliarden Euro bezuschussen. Die EU-Kommission gab am Donnerstag grünes Licht für diese Beihilferegelung. Ziel ist es, die Fertigungskapazitäten für „Netto-Null-Technologien“ und deren kritische Komponenten in Deutschland zu stärken. Damit sollen strategische Investitionen im Einklang mit den Zielen des „Deals für eine saubere Industrie“ gefördert und der Wandel hin zur Klimaneutralität beschleunigt werden.

Die Beihilfen können in verschiedenen Formen gewährt werden: als Zuschüsse, Steuervergünstigungen, Zinszuschüsse oder Garantien. Unternehmen in der gesamten Bundesrepublik können bis Ende 2030 von dieser Unterstützung profitieren. Die Kommission bewertete die Maßnahme als „erforderlich, geeignet und angemessen“, um den Übergang zu einer klimaneutralen Wirtschaft voranzutreiben und relevante Wirtschaftszweige zu unterstützen. „Diese Regelung wird zusätzliche Produktionskapazitäten für saubere Technologien in Deutschland sicherstellen“, betonte EU-Kommissionsvize Teresa Ribera. Der deutsche Staat könne damit wichtige Investitionen in diesem Sektor ankurbeln, wobei potenzielle Wettbewerbsverzerrungen minimiert werden sollen.

Die wichtigsten Baden-Württemberg-News zuerst

Bleiben Sie bei Nachrichten, Wetter, Verkehr, Verbraucherthemen und Freizeittipps aus Baden-Württemberg immer auf dem Laufenden. Legen Sie InsideBW als bevorzugte Quelle bei Google fest und sehen Sie unsere Inhalte künftig häufiger in den Google-Nachrichten.

Jetzt InsideBW.de bei Google bevorzugen

Methodik-Hinweis:
insideBW prüft Informationen nach redaktionellen Standards. Wie wir arbeiten? Mehr dazu: Quellen & Methodik .