Karlsruhe (ots) – Ein 47-jähriger Passant wurde am Mittwochabend in der Karlsruher Innenstadt von einem Mann bedroht und zur Zahlung von Bargeld aufgefordert. Der Geschädigte konnte sich jedoch losreißen und entkommen.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand lief der 47-Jährige am Mittwoch (04.02.2026) gegen 22:30 Uhr auf der Hirschstraße in Richtung Kaiserstraße. Zwischen Amalienstraße und Kaiserstraße soll ihm von dem Unbekannten zunächst der Weg versperrt worden sein. Anschließend forderte dieser die Herausgabe von Bargeld und sprach auch Drohungen gegenüber seinem Opfer aus. Gleichzeitig soll der Täter den 47-Jährigen an der Schulter ergriffen haben. Daraufhin riss sich der Geschädigte los und konnte flüchten. Über die Fluchtrichtung des Räubers liegen aktuell keine Erkenntnisse vor.
Das Opfer wurde bei dem Angriff nach aktuellem Sachstand nicht verletzt.
Die unmittelbar nach dem Bekanntwerden der Tat eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen der Polizei ergaben keine Hinweise auf einen Tatverdächtigen.
Der Täter wird von dem Geschädigten als etwa 170 cm großer und schlanker Mann mit leicht dunklerer Hautfarbe beschrieben. Das Alter wird auf etwa 20 bis 30 Jahre geschätzt. Er hatte schulterlange schwarze gelockte Haare und sprach Deutsch mit starkem Akzent. Insgesamt machte er einen ungepflegten Eindruck. Zum Tatzeitpunkt war der Unbekannte mit einer dunklen Winterjacke und einer Trainingshose bekleidet.
Laut dem Geschädigten habe der Unbekannte kurz vor der Tat einen weiteren Passanten mit mutmaßlich heller Jacke angesprochen. Möglicherweise kommt der Angesprochene als Zeuge in Betracht.
Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721 666-5555 mit dem Kriminaldauerdienst in Verbindung zu setzen.
Ermittlungen
Das Polizeirevier Karlsruhe hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten räuberischen Erpressung aufgenommen.


