Lob für Kurswechsel und Zölle

Merz atmet auf: Trump lässt Grönland-Pläne fallen

Merz atmet auf: Trump lässt Grönland-Pläne fallen
Foto: Nuuk, die Hauptstadt von Grönland, am 20. Januar 2026. Die Autonomiebestrebungen Grönlands sind ein Dauerthema auf der Insel.

CDU-Chef Friedrich Merz hat US-Präsident Donald Trump für seine Abkehr von den umstrittenen Grönland-Plänen gedankt. Auch die Entscheidung gegen zusätzliche Zölle aufzurollen, fand Anerkennung. Laut Merz ein Zeichen europäischer Geschlossenheit.

Lob für Trump und Europa

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich erleichtert über die jüngsten Entscheidungen von US-Präsident Donald Trump gezeigt. Konkret dankte Merz dem US-Präsidenten dafür, dass dieser seine Pläne zur Übernahme Grönlands aufgegeben hat. „Ich bin sehr dankbar, dass Präsident Trump Abstand von seinen ursprünglichen Plänen genommen hat, Grönland zu übernehmen“, sagte Merz am Donnerstag vor den Beratungen der EU-Staats- und Regierungschefs.

Abkehr von Zöllen

Auch die Entscheidung, vorerst keine zusätzlichen Zölle zu erheben, lobte der CDU-Politiker. „Ich bin auch dankbar, dass er davon Abstand genommen hat, jetzt am 1. Februar zusätzliche Zölle aufzulegen“, so Merz.

Gemeinsame Anstrengung

Diese Entwicklungen seien das Resultat gemeinsamer Bemühungen von Europa und den USA, einen Weg für die Bewältigung schwieriger Zeiten zu finden. „Es hat sich gezeigt, dass Geschlossenheit und Entschlossenheit auf der europäischen Seite durchaus etwas bewirken können“, betonte Merz.

NATO als Fundament

Mit Blick auf die transatlantischen Beziehungen sprach sich Merz nachdrücklich für den Erhalt der NATO aus. „Dieses transatlantische Bündnis gibt man nicht einfach einmal so auf. Wir haben es über 75 Jahre hinweg aufgebaut“, sagte der CDU-Politiker. Er bezeichnete die NATO als das erfolgreichste politische Bündnis zwischen Europa und den USA. Es sei eben nicht nur ein Militärbündnis, sondern ein politisches. Gleichzeitig räumte Merz ein, dass Trump recht habe, wenn er fordere, dass Europa mehr für seine Verteidigung tun müsse.