Freudenstadt: Love-Scamming mit hohem Schaden

FREUDENSTADT: Betrüger erneut erfolgreich durch Love-Scamming — Zwei Frauen um Zehntausende Euro gebracht

Polizeifahrzeug mit Blaulicht und digitalem Display.
Foto: Foto: Polizei BW

Zwei Frauen aus dem Bereich Freudenstadt sind Opfer von Liebesbetrügern geworden und haben einen hohen finanziellen Schaden erlitten. Eine 66-Jährige verlor rund 20.000 Euro an einen vermeintlichen Bekannten aus den USA. Eine 55-Jährige zahlte einem als Kinderarzt ausgegebenen Betrüger knapp 20.000 Euro. Die Polizei mahnt zur Vorsicht.

Freudenstadt (ots) – Zwei Frauen aus dem Bereich Freudenstadt sind Opfer von Liebesbetrügern geworden und haben einen hohen finanziellen Schaden erlitten.

Eine 66-jährige Frau hatte im vergangenen Jahr über ein soziales Netzwerk einen Mann in den USA kennengelernt. Daraus entstand eine vermeintliche Online-Freundschaft. Bereits nach kurzer Zeit täuschte der Mann vor, Geld für verschiedene Reparaturen zu benötigen. Teilweise drohte er der Frau auch sie zu verlassen, wenn sie ihm kein weiteres Geld schickt. Über ein Jahr hinweg überwies die Frau ihrem angeblichen Freund in den USA rund 20.000 Euro.

Bei einem weiteren Fall gab sich ein Betrüger als amerikanischer Kinderarzt in einem Auslandseinsatz aus. Im Oktober 2025 entstand der Kontakt zu der 55-jährigen Geschädigten über eine soziale Internetplattform. Unter verschiedenen Vorwänden brachte er die Frau dazu, ihm mehrfach Geld zu überweisen. Als sie den Betrug erkannte, war ihr bereits ein Schaden von knapp 20.000 Euro entstanden.

Die Polizei gibt erneut den Hinweis:

  • Seien Sie misstrauisch bei schnellen Liebesbekundungen über das Internet.
  • Überweisen Sie kein Geld und geben Sie keine Geschenkkarten oder Codes an Online-Bekanntschaften weiter.
  • Versenden Sie keine intimen Bilder oder persönliche Daten an unbekannten Personen.
  • Seien Sie vorsichtig und misstrauisch bei ständig wechselnden Nummern.
  • Erstatten Sie frühzeitig Anzeige und wenden Sie sich an die Polizei, wenn Ihnen etwas komisch vorkommt.

Das Polizeirevier Freudenstadt hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Betrugs aufgenommen.