Weitere Festnahmen nach Drogenhandel

Ludwigsburg: Ermittlungen wegen Betäubungsmittelgesetz – Festnahmen

Polizeifahrzeug mit Blaulicht und digitalem Display.
Foto: Foto: Polizei BW

Nach der Untersuchungshaft eines 25-Jährigen wegen Kriegswaffen- und Betäubungsmittelverstößen folgten am 27.01.2026 Maßnahmen gegen mutmaßliche Mittäter. Umfangreiche Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft Stuttgart und die Kriminalpolizei Ludwigsburg führten zu Durchsuchungen in mehreren Städten. Dabei wurden Waffen, Betäubungsmittel und Bargeld beschlagnahmt. Vier Tatverdächtige wurden dem Haftrichter vorgeführt und in Justizvollzugsanstalten untergebracht.

Ludwigsburg (ots) – Nachdem seit dem 09.01.2026 ein 25-Jähriger wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz sowie des Handels mit Kokain in nicht geringen Mengen in Untersuchungshaft ist, folgten am Dienstag, den 27.01.2026 Maßnahmen gegen mutmaßliche Mittäter. Umfangreiche Ermittlungen bei der Staatsanwaltschaft Stuttgart, Abteilung für Organisierte Kriminalität, in Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg führten zum Vollzug gleich mehrerer Durchsuchungsbeschlüsse, unter anderem in Ludwigsburg, Markgröningen und Böblingen sowie in Stuttgart, Tübingen und im Rems-Murr-Kreis am 27.01.2026. Dabei waren Kräfte der Polizeipräsidien Ludwigsburg, Aalen, Reutlingen und Stuttgart sowie Spezialkräfte des Polizeipräsidiums Einsatz involviert.
Im Zuge der Durchsuchungen konnten unter anderem Waffenmagazine sowie Hieb- und Stichwaffen, 275 g Kokain, 1,5 kg Marihuana sowie diverse verschreibungspflichtige Medikamente und Bargeld beschlagnahmt werden.
Vier Tatverdächtige im Alter von 27, 44, 25 und 54 Jahren wurden am 27.01.2026 einem Haftrichter am AG Stuttgart vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehle unter anderem wegen des dringenden Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln und wies die vier Männer in Justizvollzugsanstalten ein. Zwei von ihnen sind deutsch, die zwei weiteren gambische Staatsangehörige.
Die Tatverdächtigen sollen unter anderem als Verkäufer und Kuriere von Betäubungsmitteln für den 25-Jährigen tätig geworden sein.Das Polizeirevier Ludwigsburg hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgenommen.
Zeugenhinweise werden unter der Telefonnummer 07141 18-8777 entgegengenommen.